Aufgrund politischer Beschlüsse ist die A-ROSA Flussschiff GmbH gezwungen, ihre Flusskreuzfahrten auf Donau, Rhône und Seine vorübergehend auszusetzen.

Jetzt erwischen die Absagen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus nach den Hochseekreuzfahrten auch die Flusskreuzfahrten. Nachdem zahlreiche Hochseereedereien wie Princess Cruises, Aida, Costa Crociere, Transocean oder Celestyal aufgrund der Entwicklung gezwungenermaßen ihre Flotten bis zu 60 Tage stillgelegt haben, folgt mit A-Rosa nun auch ein deutscher Flussreisenanbieter: Aufgrund politischer Beschlüsse ist die A-ROSA Flussschiff GmbH gezwungen, ihre Flusskreuzfahrten auf Donau, Rhône und Seine vorübergehend auszusetzen. Die Entscheidung, Flusskreuzfahrten abzusagen, folgt behördlichen Anweisungen: Mittels Beschluss hat das Ministerium für Solidarität und Gesundheit der Republik Frankreich festgelegt, dass Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 100 Passagieren an Bord die Häfen der französischen Republik bis zum 15. April 2020 nicht mehr anlaufen dürfen. Diesem Beschluss folgend müssen leider alle A-ROSA Flusskreuzfahrten auf Seine und Rhône bis einschließlich 15. April 2020 abgesagt werden.

Auch das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat Maßnahmen gegen das Zusammenströmen größerer Menschenmengen erlassen. Mit dieser Verordnung wird geregelt, dass alle Menschenansammlungen, bei welchen mehr als 100 Personen in einem geschlossenen Raum zusammenkommen, untersagt werden. Diesem Erlass folgend und aufgrund der verschärften Einreisebestimmungen, die es den Gästen nicht ermöglichen, zum Abfahrtsort der Schiffe – Engelhartszell in Österreich – anzureisen, müssen auch alle A-ROSA Kreuzfahrten auf der Donau mit sofortiger Wirkung bis einschließlich 3. April 2020 abgesagt werden.

Aufgrund behördlicher Regelungen muss die A-ROSA Flussschiff GmbH nach den Donau- und Frankreich-Reisen auch alle Kreuzfahrten auf dem Rhein bis einschließlich 3. April 2020 vorübergehend aussetzen. Am 15. März hat der Bürgermeister von Amsterdam entschieden, den Hafen von Amsterdam für alle Kreuzfahrtschiffe zu schließen. Zudem untersagt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen alle nicht notwendigen Veranstaltungen egal welcher Größe. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die deutschen Grenzen zu fünf Ländern ab dem 16. März 2020 geschlossen, was die Anreise vieler Gäste zum Abfahrtshafen Köln unmöglich macht.

Das A-ROSA Team wird die betroffenen Gäste bzw. ihre Reisebüros nach und nach kontaktieren, um mit ihnen das weitere Vorgehen zu besprechen. Sie können kostenfrei auf einen anderen Termin in der Saison 2020 oder 2021 umbuchen und bekommen zusätzlich ein Bordguthaben in Höhe von 50 Euro pro Person geschenkt. Zudem erhalten sie eine Sonder-Ermäßigung in Höhe von 30 Prozent für eine zukünftige A-ROSA Kreuzfahrt.

Weitere Informationen unter https://www.a-rosa.de/flusskreuzfahrten/