A-rosa will ein neuartiges Mehrgenerationen-Schiff bauen, mit größeren Kabinen, Entertainment-Zonen und Restaurants und einem großen Pool

Flussreiseanbieters A-rosa will ein neuartiges Mehrgenerationen-Schiff bauen. Das Schiff für die gesamte Familie soll noch in der ersten Jahreshälfte 2019 vorgestellt werden und dann der Startschuss für den Bau gegeben werden. Das Mehrgenerationen-Schiff soll den Flusskreuzfahrtmarkt revolutionieren: mit größeren Kabinen, mehreren Entertainment-Zonen und Restaurants, einem großen Pool und ausgewiesenen Familienbereichen. Die neue Schiffsgeneration  ist in der Konzeptionierungsphase. Da man in der Länge begrenzt ist auf den Flüssen, will A-Rosa das Maximum an Breite und Höhe ausreizen, um die extreme Weiterentwicklung umsetzen zu können.

Der Bau war ursprünglich früher geplant, wurde aufgrund des Gesellschafterwechsels Anfang vergangenen Jahres aber erst einmal hinten angestellt. Nun aber sollen die Pläne schnellstmöglich umgesetzt werden, denn der britische Investor Duke Street will den Gewinn weiter steigern. Die Indienststellung ist für 2021 vorgesehen, Fahrtgebiet in der Premierensaison soll der Rhein sein. Wunschpartner für den Bau ist die Neptun Werft in Rostock. Wenn Neptun denn Kapazitäten frei hat. Derzeit ist der zur Meyer Gruppe in Papenburg gehörende Schiffbaubetrieb stark in die Produktion von Schiffsteilen für Hochsee-Kreuzliner sowie von Flusskreuzlinern für die Schweizer Viking-Reederei eingebunden. Das neue Mehrgenerationen-Schiff würde das insgesamt dreizehnte Schiff der Rostocker Reederei werden, die im März dieses Jahres mit der Arosa Alva im Premieren-Fahrtgebiet Douro/ Portugal das Dutzend vollmacht.