AIDA Cruises und die Muttergesellschaft Costa Kreuzfahrten werden die vorübergehende Unterbrechung der Kreuzfahrten bis 31. Juli 2020 verlängern.
Update 2.3.: Aida Cruises gibt die Niederlassungen in der Schweiz, Österreich und den Niederlanden auf. So wurde auch dem 5-köpfigen Team der Niederlassung Schweiz in Zürich gekündigt. Wie Aida mitteilte, werden die Vertriebs- und Marketingaktivitäten in diesen drei Märkten in die Geschäftsbereiche am Hauptsitz in Rostock integriert. Als Begründung dieser Umstrukturierung nennt Aida den Trend zur Zentralisierung, daher sei die Bündelung der Kräfte ein logischer Schritt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie dürften diesen Schritt zusätzlich notwendig gemacht haben. Seit knapp einem Jahr liegt die Aida-Flotte von 14 Schiffen trotz einiger Re-Start-Versuche weitgehend still.
Update 17.2.: AIDA hat die Aussetzung seiner Kreuzfahrten erneut verlängert, bis Ende März finden keine Reisen statt. Damit entfallen alle geplanten Kreuzfahrten vom 6. bis 19. März. Jetzt soll es Ende März losgehen, mit der Aidaperla rund um die Kanarischen Inseln.
Update 12.1.: AIDA hat wegen der Pandemie alle Kreuzfahrten bis März abgesagt. Die Einschränkungen wegen der Corona-Auflagen seien der Grund für die Absage weiterer Törns bis weit in den April hinein, so Aida Cruises auf der eigenen Website. Konkret bedeutet dies: Die Kanaren-Kreuzfahrten bleiben bis März ausgesetzt, die Orient-Reisen mit der „Aida Prima“ bis Ende April fallen ganz aus. Zuvor hatte Aida Cruises wegen erheblichen IT-Problemen die Kanaren-Kreuzfahrten mit der „Aida Perla“ und der „Aida Mar“ erst über Silvester, dann schließlich bis Mitte Januar abgesagt. Derzeit liegen beide Schiffe im Hafen von Teneriffa. Die einwöchigen Kanaren-Reisen mit der „Aida Perla“ sind wegen der Pandemie bis 10. März abgesagt, die mit der „Aida Mar“ bis 7. März. Gar bis zum bis zum 26. April wird die „Aida Prima“ ohne Passagiere bleiben. Weil Anläufe von Kreuzfahrtschiffen bis auf weiteres nicht gestattet sind, hat Aida Cruises die geplanten Orient-Reisen in diesem Winter abgesagt. Dies gilt auch für die Überführungsfahrt von Dubai nach Mallorca. Weitere Absagen betreffen die „Aida Stella“ ab Mallorca und die Überführungsfahrt der „Aida Sol“ von Palma nach Hamburg bis zum 6. März. Auch die Nordeuropa-Reisen mit der „Aida Cara“ und der „Aida Aura“ bis 10. April fallen aus.

Alle Gäste, deren Reise nicht durchgeführt werden wird, sollen von Aida umgehend per SMS oder E-Mail informiert werden, so steht es auf der Website von Aida Cruises. Bisher geleistete Zahlungen werden erstattet werden. Das Umbuchen auf spätere Reisetermine will Aida betroffenen Kunden mit einem Bordguthaben belohnen. Allerdings bittet die Rostocker Reederei auch um Verständnis, dass sich die Rückerstattung beziehungsweise die Gutschrift des Bordguthabens aufgrund der aktuellen IT-technischen Einschränkungen verzögern könnte. Wegen der IT-Probleme von AIDA ermittelt auch  die Staatsanwaltschaft Rostock. Der Grund: Verdacht auf Computersabotage.

Update 7.12.: AIDA ist zurück, mit Kreuzfahrten rund um die Kanaren. Aidaperla hat in Las Palmas abgelegt und brach zu einer siebentägigen Reise rund um die Kanarischen Inseln auf. Auf dem für 3300 Passagiere ausgelegten Schiff sind rund 800 Gäste unterwegs. Das Hygienekonzept von AIDA Cruises für diese Touren um die Kanaren ist ebenso ausgeklügelt wie klassifiziert: kostenfreier Covid-19-Test vor der Reise, gesicherte An- und Abreise, medizinische Betreuung an Bord, strenge Abstands- und Desinfektionsregeln sowie elektronische Karten, um Infektionen nachzuvollziehen und Infizierte rechtzeitig isolieren zu können. Die Reederei verspricht ihren Passagieren, dass sie sich während der Reise in einer sicheren Kreuzfahrt-Blase bewegen – auch auf Landgängen. Aida-Vorstandschef Michael Thamm hatte zuvor gesagt, dass für die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung, aber auch der Menschen in den Zielgebieten alles getan worden sei. Als zweites Schiff der Aida-Flotte wird die Aidamar am 20. Dezember in See stechen, teilte Aida Cruises mit. Auch bei diesen siebentägigen Touren sind geführte Landgänge geplant.

Aida Cruises hatte wie alle Kreuzfahrtreedereien wegen der Corona-Pandemie die Reisen eingestellt. Seit März 2020 lagen die unter italienischer Flagge fahrenden 14 AIDA-Schiffe entweder weltweit verstreut in Häfen an der Pier oder dümpelten auf Reede. Mitte Oktober startete dann das erste Schiff zu einer Italien-Rundfahrt. Doch schon im November musste die Saison wegen der stark gestiegenen Infektionszahlen in Europa wieder abgebrochen werden. AIDA beziffert die Umsatzausfälle auf mittlerweile bis zu 1,5 Milliarden Euro. Nach eigenen Angaben beschäftigt AIDA Cruises aktuell 15.000 Mitarbeiter aus mehr als 50 Ländern, davon 13.500 an Bord der Schiffe. Rund 80 Prozent der etwa 1.400 AIDA-Beschäftigten in Deutschland leben seit Ende Mai von Kurzarbeitergeld. Rund 70 Beschäftigte von 330 im technisch-nautischen Bereich wurden in Hamburg kürzlich entlassen. Die Verhandlungen mit dem Bundeswirtschaftsministerium über Finanzhilfen sollen laut Reederei-Chef Thamm kurz vor dem Abschluss stehen. Dabei geht es um einen 400-Millionen-Euro-Kredit.

Sollte AIDA die Pandemie nicht überleben, hätte das auch weitreichende Folgen für die norddeutsche Wirtschaft. Allein in Mecklenburg-Vorpommern hat die Reederei nach eigenen Angaben 350 Lieferanten, Werften und deren Zulieferer noch nicht mit eingerechnet. Bei der Meyer Werft in Papenburg hat AIDA zwei Schiffe der Helios-Klasse bestellt mit Auslieferungsterminen in 2021 und 2023.

Weitere Informationen unter https://www.aida.de/kreuzfahrt/ziele/kanaren.18582.html

Update 29.11.: Anfang Dezember eröffnet die AIDAperla die Kreuzfahrtsaison rund um die Kanaren: Die AIDAperla legt am 5. Dezember für die erste Tour rund um die Kanarischen Inseln ab. Am 20. Dezember 2020 startet für die AIDAmar mit einer Weihnachtsreise die Saison. Die 7-tägigen Reisen beginnen jeweils am Samstag bzw. ab Gran Canaria am Sonntag. Die Infektionsraten auf den Kanaren liegen seit einiger Zeit stabil auf niedrigem Niveau. Der Fahrplan im Orient und im westlichen Mittelmeer folgt der Risikobewertung des RKI (Robert Koch Institut) und wird daher ausgesetzt. Alle Kreuzfahrten mit AIDAstella und AIDAprima, die zwischen dem 1. Dezember 2020 und dem 26. Januar 2021 geplant waren, werden dagegen abgesagt.

Update 29.10.: Nach den Beschlüssen der Bundesregierung zur Eingrenzung der Corona-Pandemie hat die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises sämtliche Kreuzfahrten im November abgesagt und die Saison erneut unterbrochen. Betroffen sind Fahrten der „Aidablu“ in Italien sowie der „Aidamar“ und „Aidaperla“ rund um die Kanarischen Inseln. Aida will ab Dezember wieder Kreuzfahrturlaub anbieten, in der Planung sind Touren ab Palma de Mallorca, vor Weihnachten sollen zudem Reisen ab Dubai angeboten werden.

Update 19.10.: Nach siebenmonatiger Unterbrechung ist die Aida Blu jetzt wieder auf See. Unter dem Motto “Bella Italia” stehen bis Mitte Dezember 2020 siebentägige Kreuzfahrten zu fünf italienischen Destinationen auf dem Programm.An Bord der ersten Fahrt sind rund 1000 Passagiere, knapp halb so viel wie die Kapazität hergibt. Jeder Gast muss vor der Reise und am Check-in Angaben zum Gesundheitszustand machen. Ein COVID-19-PCR-Test mit negativem Testergebnis, welcher nicht älter als drei Tage sein darf, ist Voraussetzung für den Reiseantritt.

Aida Cruises hat für alle Oktober-Reisen einen verpflichtenden Covid-19-PCR-Test eingeführt. Kreuzfahrtgäste können den Test kostenfrei in den deutschlandweit vertretenen Helios-Kliniken absolvieren. Aida-Gäste müssen in einem festgelegten Zeitfenster drei Tage vor der Check-in eine Helios-Klinik ihrer Wahl aufsuchen und dort den Test machen. Tests für die kommenden Samstagsreisen ab Rom/Cvitavecchia sind mittwochs von acht bis 19 Uhr und bei Abfahrt am Donnerstag ab La Spezia montags von acht bis 19 Uhr möglich. Die Kreuzfahrtgäste müssen sich in der Klinik mit ihrer Reisebestätigung ausweisen. Kinder, die bei Reiseende noch nicht sechs Jahre alt sind, müssen den Test nicht absolvieren.

Fällt der Test positiv aus, kontaktiert Helios die Gäste und das zuständige Gesundheitsamt. Die geplante Reise kann dann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Alternativ kann der Test bei einem Hausarzt durchgeführt werden. Die Kosten für diesen Test trägt der Kreuzfahrtgast allerdings selbst. Dieses Testergebnis müssen die Gäste bis spätestens 18 Uhr am Vortag der Abreise im My-Aida-Reiseportal hochladen.

Ursprungsmeldung: Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises wird  am 17. Oktober die Saison 2020/2021 eröffnen und Reisen nach Italien anbieten. Die siebentägigen Reisen mit der Aidablu starten und in Civitavecchia/Rom und führen unter anderem über Neapel, Catania und La Spezia. Die Passagierkapazität der Aidablu ist deutlich reduziert. Die neuen Italien-Kreuzfahrten werden wöchentlich bis Ende November 2020 angeboten und sind ab 899 Euro pro Person zum AIDA Pauschal All Inclusive Preis buchbar: Damit sind Flug, das umfangreichste AIDA Getränkepaket und eine Social Media Flatrate über die gesamte Reisedauer bereits im Reisepreis enthalten. Für die Herbstferien gibt es zudem attraktive Angebote für Familien: Kinder reisen zum Festpreis von 249 Euro inklusive Flug und All-inclusive-Paket in der Kabine der Eltern.

Die 7-tägige Reiseroute “Bella Italia” startet und endet in Civitavecchia / Rom und führt zunächst in das quirlige Neapel, über das eindrucksvoll der Vesuv thront. Hier lohnt ein Besuch der Amalfiküste oder der antiken Stadt Pompeji. Weiter geht es ins sizilianische Palermo. Hier stehen zum Beispiel das Teatro Massimo, die Piazza Quattro Cani und der Markt Ballarò auf dem Sightseeing-Programm. Durch die Straße von Messina geht es in die Hauptstadt Siziliens, nach Catania, und an den Fuß des Ätna. Ob beim historischen Stadtspaziergang oder einem Besuch des Fischmarktes – hier kommt jeder Italienfan auf seine Kosten. Nächster Halt ist La Spezia, besonders bekannt als Tor zum wunderschönen Küstenabschnitt der Cinque Terre, aber auch für seine Nähe zu Pisa, Lucca oder Florenz, wo Besuchern auf Schritt und Tritt die großen Namen der Renaissance begegnen. Hier besteht die Möglichkeit, ebenfalls für eine 7-tägige Reise zuzusteigen – besonders attraktiv für Gäste, die mit dem Auto oder Bus zur AIDA Kreuzfahrt anreisen möchten. Für die ewige Stadt Rom ist dank der langen Liegezeit besonders viel Zeit: AIDAblu bleibt über Nacht, so dass Kolosseum, Trevi-Brunnen, Vatikanstadt & Co. ausgiebig erkundet werden können. Das Ausflugsprogramm an Land findet ausschließlich im Rahmen geführter Ausflüge statt, um die Einhaltung aller Hygienemaßnahmen gewährleisten zu können. Sollte doch eine Covid-19-Infektion auftauchen, wird ein Transfer oder eine Unterbringung von Aida Cruises organisiert und übernommen.

Ursprünglich war der Saisonbeginn für den 1. November mit einer Reise der Aidamar rund um die Kanarischen Inseln geplant gewesen. Laut Aida soll ein Gesundheits- und Sicherheitskonzept dafür sorgen, dass die Gäste ihren Urlaub entspannt und sicher genießen können. So sei im Reisepreis ein Covid-19-Test beinhaltet, ein negatives Testergebnis sei Voraussetzung für den Reiseantritt.

Ursprungsmeldung: AIDA Cruises startet ab Anfang August mit zunächst drei Schiffen: Den Auftakt macht AIDAperla am 5. August 2020 in Hamburg. Danach startet AIDA Cruises am 12. August 2020 mit AIDAmar ab Rostock-Warnemünde und am 16. August 2020 mit AIDAblu ab Kiel in die diesjährige Sommersaison. Die ersten Reisen finden mit einer angepassten Passagierkapazität und ohne Anlauf eines Hafens statt. AIDA Gäste erwartet an Bord ein vielfältiges Urlaubsprogramm mit mehr Service für den Gast und unter Beachtung aller gebotenen Hygienestandards sowie den Regeln zur Kontaktvermeidung. Für den Neustart hat das Unternehmen ein umfassendes Gesundheits- und Hygienekonzept entwickelt, das sicheren und sorgenfreien Urlaub unter den aktuellen Bedingungen möglich macht. Unter dem Motto „Mit Sicherheit der schönste Urlaub“ informiert AIDA Cruises transparent und umfassend über die erweiterten Maßnahmen zum Schutz vor COVID-19. Alle Details hierzu hat das Unternehmen auf www.aida.de/sichererurlaub veröffentlicht.

Vom Start des Buchungsprozesses über die Reisevorbereitung, das Ein- und Ausschiffen im Hafen, den Aufenthalt an Bord und die medizinische Betreuung: Ergänzend zu den bereits bestehenden sehr hohen Hygiene- und Gesundheitsstandards hat AIDA Cruises eine Vielzahl weiterer präventiver Maßnahmen eingeführt. Diese reichen vom digitalen Gesundheitsfragebogen vor der Reise über die Temperaturmessung vor dem Check-in für Gäste und Crew, die Kontaktvermeidung durch Abstandsregeln und Wegeleitsysteme bei der An- und Abreise sowie an Bord bis hin zu angepassten Kapazitäten, z. B. für Restaurants, Bars, Theater, Sport- und Wellnessbereiche. Ergänzt wird dieses Konzept durch eine Vielzahl zusätzlicher Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem erhöhte Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, die nach einem festgelegten Plan in allen Kabinen sowie öffentlichen Bereichen rund um die Uhr stattfinden, oder zusätzliche Desinfektionsspender am Check-in und an Bord.

Eine medizinische Betreuung für alle Gäste und Crew-Mitglieder ist rund um die Uhr gewährleistet. Die Schiffe sind mit PCR-Test-Kits und Diagnosegeräten zur umgehenden Auswertung von COVID-19-Verdachtsfällen ausgestattet. Das medizinische Personal ist zu den relevanten Testverfahren und Behandlungsmethoden geschult. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden wurden umfangreiche Prozesse entwickelt, wie bei einem bestätigten COVID-19-Fall schnellstmöglich die medizinische Versorgung und Ausschiffung sowie die Heimreise des Gastes gewährleistet werden kann. Das umfassende Gesundheitskonzept und die ergriffenen Maßnahmen zum Umgang mit Verdachts- und bestätigten COVID-19-Fällen wurden mit medizinischen Experten erarbeitet und orientieren sich an den aktuellen Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert Koch-Institutes (RKI) sowie den jeweiligen internationalen und nationalen Bestimmungen. Zusätzlich wird die renommierte unabhängige Prüfgesellschaft SGS Institut Fresenius die Umsetzung der umfassenden Hygienestandards und Prozesse der Präventionsmaßnahmen im Umgang mit COVID-19 prüfen.

AIDA Cruises arbeitet bereits intensiv an den nächsten Schritten. Je nach Öffnung weiterer europäischer Häfen für Kreuzfahrtschiffe könnten erste ausländische Destinationen in das Reiseprogramm integriert werden. In einer dritten Phase ist die schrittweise Rückkehr zum ursprünglichen Reiseprogramm möglich, selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in den Destinationen und unter Einhaltung der Vorgaben der jeweiligen internationalen und nationalen Gesundheits- und Hygienebehörden sowie der eigenen Standards.

Preisbeispiele:

Leinen los 1: Ab/an Hamburg, Warnemünde oder Kiel im August 2020, 3 Nächte ab 495 € * p. P. Leinen los 2: Ab/an Hamburg, Warnemünde oder Kiel im August 2020, 4 Nächte ab 570 €* p. P.

*AIDA PREMIUM Preis pro Person bei 2er-Belegung (Innenkabine IB), limitiertes Kontingent

Ursprungsmeldung:

AIDA Cruises wird die vorübergehende Unterbrechung der Kreuzfahrten bis mindestens zum 31. Juli 2020 verlängern. In vielen von der Rostocker Reederei angelaufenen Destinationen seien die Abstimmungsprozesse zu den neuen Regelungen für internationale Touristen noch nicht abgeschlossen. Konkrete Bedingungen für einen Neustart konnten somit noch nicht umfassend geklärt werden. Gäste, die im Zeitraum bis zum 31. Juli 2020 eine Reise mit AIDA gebucht haben, werden informiert. Die Bearbeitung der Buchungen erfolgt chronologisch nach Abreisedatum.Aida Cruises mit Sitz in Rostock verhandelt mit Banken und der Bundesregierung über Finanzhilfen in Millionenhöhe. Es geht darum, ob das Unternehmen auch unter den Rettungsschirm des Bundes darf. Alle finanzpolitischen Möglichkeiten werden geprüft, darunter auch Möglichkeiten von Staatshilfen. Dabei geht es um einen Überbrückungskredit in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro. Hilfe für Aida als einem der größten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern ist wichtig, aber dafür muss zum Einen erstmal das Unternehmen ein Konzept vorlegen und dann noch die Deutsche Bank als Hausbank sich bewegen.

Auch die Mutterfirma Costa Crociere kündigt eine weitere Pause für die Kreuzfahrten bis zum 31. Juli 2020 an. Die Entscheidung wurde ebenfalls getroffen aufgrund der Ungewissheit einer schrittweisen Wiedereröffnung der Häfen für Kreuzfahrtschiffe und der eingeschränkten Bewegungsfreiheiten, die aufgrund der globalen Covid-19-Pandemie für die Menschen möglicherweise noch bestehen. Alle Gäste und Reisebüros, die in diesem Zeitraum eine Reise mit Costa gebucht haben, werden informiert. Costa bietet den betroffenen Gästen der Juli-Abfahrten einen Gutschein und einen Vertrauens-Bonus on top von 10 Prozent auf die an Costa Kreuzfahrten geleisteten Zahlungen an. Dieser Gutschein kann für alle Reisen bis einschließlich 31.12.2021 genutzt werden, auch für bereits gebuchte Costa Kreuzfahrten der Kunden. Gästen, die ihren Voucher und den 10 Prozent Bonus nicht in Anspruch nehmen möchten, erstattet Costa Kreuzfahrten auf Wunsch den Reisepreis in Höhe der bereits geleisteten Zahlung. Die Erstattung erfolgt über ein spezielles Antragsformular, das online unter www.costakreuzfahrten.de  abrufbar ist.