Die Aidaaura hat ihre Weltreise wegen eines Kabelschadens im Bereich der Stromgeneratoren mitten auf dem Atlantik unterbrechen müssen.

Die Aidaaura hat ihre Weltreise wegen eines Kabelschadens im Bereich der Stromgeneratoren unterbrechen müssen. Mitten auf dem Atlantik fiel dadurch der Strom auf dem Kreuzfahrtschiff aus. Mehrere Kabelbäume sind dabei so schwer beschädigt worden, dass die Crew eine Reparatur an Bord nicht selbst durchführen kann. Die vier Wärtsilä-Dieselmotoren und die elektrischen Fahrmotoren des Schiffes sind intakt. Damit konnte nach einem kurzen Stopp die Reise in Richtung Kapverdischer Inseln fortgesetzt werden. Allerdings ist das Reisevergnügen beeinträchtigt, denn der Strom in der Hauptküche bleibt aus und es kann kein Essen serviert werden. Verletzt wurde aber niemand und es bestand auch keine Gefahr für Passagiere.

Da die Besatzung den Schaden nicht mit Bordmitteln beheben konnte, forderte sie aus Deutschland sofort Unterstützung an. Am nächsten Stopp, dem Hafen von Mindelo, der zweitgrößten Stadt auf den Kapverdischen Inseln warten eingeflogene AIDA-Techniker mit den passenden Ersatzteilen auf das Schiff. Um die Passagiere zu ersorgen, wird nach Angaben der Reedeei auf dem Deck gegrillt, in Mindelo werden die Passagiere auf Koste der Rederei in Restaurants verpflegt. Der Schaden soll über das Wochenende behoben und die Weltreise danach fortgesetzt werden. Die Weltreise der Aidaaura startete am 8. Oktober in Hamburg. Ziele sind Südamerika, Australien und Südafrika. Nächster Höhepunkt der Reise ist das Einlaufen in Rio de Janeiro am 24. Oktober, die Weltreise dauert insgesamt 117 Tage.