Jetzt müssen auch die Jungfernfahrt und erste Reisen der Aidanova verschoben werden! Betroffen sind insgesamt sechs Kreuzfahrten

Die Probleme bei der Fertigstellung der Aidanova scheinen größer zu sein als zunächst angenommen: Jetzt müssen auch die Jungfernfahrt und erste Reisen verschoben werden! Die Meyer Werft hat Aida mitgeteilt, dass der Innenausbau nicht wie zuletzt geplant abgeschlossen werden kann. Deshalb werden die Jungfernfahrt, die am 2. Dezember in Hamburg beginnen sollte, sowie mehrere nachfolgende Reisen abgesagt.

Jetzt soll die erste Reise der Aidanova ab dem 19. Dezember rund um die Kanarischen Inseln starten. Gebuchte Passagiere will AIDA im Laufe des Tages informieren. Alle gebuchten Passagiere sollen den Reisepreis zurückerhalten und zusätzlich 50 Prozent Ermäßigung auf eine neue Reise mit der gesamte Aida-Flotte bekommen. Ursprünglich sollte die Aidanova, die mit dem LNG-Antrieb neue technische Maßstäbe setzt, bereits vom 15. November an Vorpremierenreisen durchführen. Wegen der Verschiebung wurde auch die an Bord geplante Tagung von Best Reisen auf den Februar verlegt.

Die Meyer Werft hat derzeit Probleme, ihre Aufträge fristgerecht abzuarbeiten. Bei der Nova kommt erschwerend hinzu, dass es sich um den Prototyp einer neuen, großen Schiffsklasse handelt. Üblicherweise müssen Werften eine Konventionalstrafe an die Reederei zahlen, wenn ein Schiff nicht zum vereinbarten Zeitpunkt übergeben werden kann.

Diese Reisen sind betroffen:

  • Jungfernfahrt „Von Hamburg nach Gran Canaria“ 13 Tage, 2. bis 15. Dezember 2018
  • Jungfernfahrt „Von Hamburg nach Teneriffa“ 10 Tage, 2. bis 12. Dezember 2018
  • „Von Hamburg nach Lissabon“, 6 Tage , 2. bis 8. Dezember 2018
  • „Von Lissabon nach Gran Canaria“, 7 Tage, 8. bis 15. Dezember 2018
  • „Kanaren & Madeira 4“ ab/bis Teneriffa, 7 Tage, 12. bis 19. Dezember 2018
  • „Kanaren & Madeira 3“ ab/bis Gran Canaria, 7 Tage, 15. bis 22. Dezember 2018