Flussreiseanbieter Arosa hat seinen lange angekündigten revolutionären Schiffsneubau mit E-Motion in Auftrag gegeben: Im Frühjahr 2021 stellen die Rostocker den Prototypen des so genannten E-Motion Ships mit Batterieantrieb und Luftblasentechnik in Dienst.

Der Flussreiseanbieter Arosa hat seinen lange angekündigten revolutionären Schiffsneubau mit E-Motion in Auftrag gegeben: Im Frühjahr 2021 stellen die Rostocker den Prototypen des so genannten E-Motion Ships mit Batterieantrieb und Luftblasentechnik in Dienst. Der Neubau wird vorwiegend auf dem nördlichen Rhein eingesetzt und läuft von Köln aus Amsterdam, Rotterdam, Brügge und Antwerpen an.  Das E-Motion Ship, schaltet bei Anfahrt der Städte auf Batteriebetrieb um. Der Neubau ist mit 28 Quadratmeter großen Familienkabinen und festen Kinderbereichen vor allem an Familien ausgerichtet. Kinder bis einschließlich 15 Jahre reisen kostenfrei und während der Ferienzeiten wird von 8 bis 21 Uhr eine Betreuung im Kids Club angeboten. Auch im Restaurant wurde an die Kinder gedacht. Hier können die jungen Gäste – so gewollt – mit ihren Freunden in einem eigenen Kinderbereich zusammen essen. Ein Schwesterschiff ist für 2023 bei der niederländischen Concordia Damen Werft optioniert.

„Das neue Arosa-Schiff ist ein Feuerwerk an Innovationen, die es so weltweit noch auf keinem Fluss gibt“, so Arosa-Geschäftsführer Jörg Eichler. „Es wird genau auf unser Städtereisen-Konzept für die ganze Familie abgestimmt sein. Damit leiten wir eine neue Ära des Reisens ein, welche die perfekte Mischung aus Erleben und Erholen bietet.“

Der 135 Meter lange Neubau bietet mit einer Breite von 17,7 Metern und einem vierten Deck deutlich mehr Platz als herkömmliche Flusskreuzfahrtschiffe. An Bord wird es eine eigene Family Area geben, in der sich die großzügigen Familienkabinen und der Kids Club befinden. Auf dem Sonnendeck wird es neben einem laut Reederei großen Swimming Pool auch einen separaten Kinderpool mit flachem Wasser geben. Und das Hauptrestaurant bietet einen separaten Kinderbereich. Insgesamt wird es auf dem Neubau 140 Kabinen mit jeweils 21 Quadratmetern Platz geben – ein Novum in der Branche, wie die Reederei betont. Neben einem vergrößerten Bad verfügt jede Kabine über einen Schlaf- und einen Wohnbereich. Zudem gibt es außerhalb der Family Area ausschließlich Kabinen mit großem Balkon mit Sitzmöglichkeiten für zwei Personen. Damit komme man der „enormen Nachfrage nach Balkon-Suiten“ nach, so Eichler.

Innovativ ist die Technik des Neubaus: Das Schiff wird bei seinen Rhein-Kreuzfahrten ab/bis Köln die Städte Amsterdam, Rotterdam, Brügge und Antwerpen im Batteriebetrieb und somit „komplett sauber“ anlaufen, so Arosa. Der Treibstoffverbrauch werde durch ein optimiertes Rumpfdesign und den Einsatz von Luftblasentechnik reduziert.

Genuss wird an Bord groß geschrieben. Nicht nur bei den beliebten Gourmetreisen wird der Fokus auf das Erschmecken des jeweiligen Fahrtgebietes gesetzt, im Rahmen von Dinings ist dies ab jeder 5-Nächte-Reise möglich. Auf dem neuen Schiff wird es für die servierten 5-Gänge-Menüs ein eigenes Restaurant geben. Für Erholung sorgt ein großer SPA- und Wellness-Bereich mit Sauna, Whirlpool, Eisgrotte, Heatbench und Anwendungsräumen. Natürlich wurde auch an die Mitarbeiter gedacht: An Bord des Schiffes werden sie ausschließlich in geräumigen Ein- und Zwei-Personen-Kabinen untergebracht. Zudem steht ihnen eine extra große Crewmesse mit eigener Küche zum gemeinsamen Essen zur Verfügung. Erstmalig hat die Crew auch die Möglichkeit, sich in ihren eigenen Ruhe- und Erholungsraum zurückzuziehen.

Weitere Informationen unter www. https://www.a-rosa.de/flusskreuzfahrten.html