Um rund 2,2 Millionen Euro hat eine Mitarbeiterin der Luxusreederei Silversea ihren Arbeitgeber mittels gefälschter Rechnungen erleichtert.

Um rund 2,2 Millionen Euro hat eine Mitarbeiterin der Luxusreederei Silversea ihren Arbeitgeber mittels gefälschter Rechnungen erleichtert. Der für Silversea Cruises in Australien tätigen Buchhalterin wird vorgeworfen, in vier Jahren insgesamt 3,5 Millionen US-Dollar durch vorsätzlichen und kalkulierten Betrug gestohlen zu haben. Der Betrug in 98 dokumentierten Fällen wurde nun vor Gericht verhandelt. Die Frau hatte seit sie 2014 zur Abteilungsleiterin ernannt worden war systematisch gefälschte Rechnungen erstellt und auf eigens eingerichtete Konten überwiesen, auf die nur sie Zugriff hatte. Auf die sieben Bankkonten flossen so in vier Jahren 3,65 Millionen US-Dollar. Aufgeflogen war die Mitarbeiterin von Silversea, nachdem sie einem leitenden Angestellten erzählte, sie sei Opfer eines Online-Betrugs geworden. Eine Untersuchung durch einen Wirtschaftsprüfer deckte die angeblichen Diskrepanzen auf. Die Frau gab an, spielsüchtig zu sein und einen Großteil des Geldes in Casinos und für Luxusreisen ausgegeben zu haben. Die Reederei wird einen Großteil des von der Frau ergaunerten Geldes wohl aber abschreiben müssen, auf zwei Bankkonten fand die Polizei nur noch 1.829 der 3,65 Millionen US-Dollar.

Weitere Informationen unter https://www.smh.com.au/national/bookkeeper-charged-with-stealing-3-5-million-from-silversea-cruises-20190503-p51jtg.html