Die Paul Gauguin hat gleich die erste Kreuzfahrt nach der Corona-Krise wieder abbrechen müssen, wegen des positiven Corona-Tests eines Passagiers

Die Paul Gauguin der gleichnamigen Reederei, die zur französischen Ponant-Gruppe gehört, hat gleich die erste Kreuzfahrt nach dem Aufliegen wegen der Corona-Krise wieder abbrechen müssen. Grund ist der positive Corona-Test eines Passagiers, so dass zum Schutz für die restlichen Gäste und Crewmitglieder die Reise kurz nach dem Auslaufen beendet wurde. Die Paul Gauguin kehrte umgehend nach Papeete auf Tahiti zurück. Bei dem infizierten Gast handelt es sich laut „Tahiti Infos” um einen Amerikaner. Der positiv getestete Passagier und ein Familienmitglied, mit dem der infizierte dieselbe Kabine teilte, wurden vom Schiff entfernt und isoliert an Land gebracht. Insgesamt waren für die geplante Reise durch die Inselwelt Südpolynesiens 332 Passagiere an Bord. Alle Gäste sowie sämtliche Crewmitglieder wurden nach der Ankunft sofort auf COVID-19 getestet. Bis die Ergebnisse vorliegen, darf keiner das Schiff verlassen. Die Hohe Kommission von Französisch-Polynesien sagte teilte mit, 148 Passagiere seien auf dem Schiff in ihren Kabinen isoliert worden. Die ersten COVID-19-Tests von Passagieren und Besatzungsmitgliedern, die in engem Kontakt mit dem Passagier standen, der positiv getestet wurde, seien negativ ausgefallen. Gesundheitsbeamte testen jetzt alle verbleibenden Passagiere und Besatzungsmitglieder auf dem Schiff. Die Hohe Kommission gab aber noch nicht an, wie lange die Passagiere auf dem Schiff bleiben müssen oder ob das Schiff offiziell unter Quarantäne gestellt werden müsse.

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