Die Kreuzfahrtreedereien bekommen wegen der Coronavirus-Hysterie offenbar immer öfter Probleme, ihre Törns wie geplant durchzuführen, u. a. sind AIDA, Princess und Royal Caribbean betroffen: Jetzt hat es auch die Aidaaura erwischt: Die Aidaaura sitzt im norwegischen Haugesund fest

Die Kreuzfahrtreedereien bekommen wegen der Coronavirus-Hysterie offenbar immer öfter Probleme, ihre Törns wie geplant durchzuführen, u. a. sind AIDA, Princess und Royal Caribbean betroffen: Jetzt hat es auch die Aidaaura erwischt: Die Aidaaura sitzt im norwegischen Haugesund fest. Zwei deutsche Passagiere fürchten, sich mit dem neuen Coronavirus angesteckt zu haben. Bis das Ergebnis vorliegt, darf niemand das Schiff verlassen. Die Passagiere müssten an Bord bleiben, das betroffene Paar wurde von den übrigen Gästen an Bord isoliert. Der zuständige Arzt in Haugesund sagte aber, beide Passagiere zeigten keine Symptome. Die Aidaaura“ war am 29. Februar von Hamburg aus zu einer Reise entlang der norwegischen Küste aufgebrochen. Am Montag erreichte das Schiff seine erste Station, Haugesund an der Südwestküste Norwegens.

In Réunion wurden Passagiere der Sun Princess beim Landgang mit Steinen beworfen. Die Sun Princess war im australischen Perth Richtung Thailand und Afrika gestartet. Aus Angst, das Schiff könne das Coronavirus aus Asien einschleppen, hatte zunächst Madagaskar den Liner mit rund 2.000 Passagieren abgewiesen. Die Behörden auf Réunion hätten dann das Kreuzfahrtschiff zwar anlegen lassen, doch am Kai hätten sich rund 30 Demonstranten versammelt, die Landgänger beschimpft und mit Steinen nach ihnen geworfen. Die Polizei habe eingreifen müssen, um die Kreuzfahrer zu beschützen. Wegen des rüden Empfangs entschied der Kapitän, nicht über Nacht in Réunion zu bleiben, sondern Kurs auf Mauritius zu nehmen, der nächsten geplanten Station. Doch auch von dort kam ein Nein. Nun ist die Sun Princess wieder auf dem Rückweg nach Australien.

Weitere Informationen unter  https://cruisepassenger.com.au/sun-princess-passengers-met-with-violent-protesters-at-reunion-island/

Die Voyager of the Seas wurde in der Südsee abgewiesen. Die Voyager of the Seas von Royal Caribbean startete vergangene Woche von Sydney aus in die Südsee. Doch erst hatte Neukaledonien verweigert, dass die Passagiere in Mare, Lifou und Noumea an Land gehen konnten, dann verbot auch Vanuatu den Stopp auf Mystery Island und in Vila. An Bord seien zwei oder drei Crewmitglieder mit Grippesymptomen.

Gute Nachrichten hat dagegen Fred Olson Lines. Die Passagiere der Braemar konnten in St. Maarten an Land gehen und wurden von dort nach Hause geflogen. Ursprünglich sollten sie in La Romana in der Dominikanischen Republik ausschiffen. Die neuen Passagiere flogen nun mit Chartermaschinen nach St. Maarten, um ihre Kreuzfahrt anzutreten.