In Norwegen dürfen 200 Menschen die "Seadream 1" nicht verlassen. Zuvor wurde ein bereits von Bord gegangener Passagier positiv getestet.

Update:  Die in Norwegen festgesetzte “Seadream 1” darf weiterfahren.  Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder  wurden negativ auf das Corona-Virus getestet. Das Schiff mit mehr als 160 Menschen an Bord war zuvor im Hafen der Stadt Bodø vor Anker gegangen, weil ein dänischer Passagier einer vorherigen Kreuzfahrt auf der SeaDream 1 nach der Heimkehr  positiv auf das Virus getestet worden war. Das Schiff darf nun weiterfahren, wie die Gemeinde Bodø mitteilte.

Ursprungsmeldung: In Norwegen dürfen 160 Menschen die “Seadream 1” nicht verlassen. Zuvor wurde ein bereits von Bord gegangener Passagier positiv getestet. Das Schiff liegt im Hafen von Bodø fest, nachdem ein Passagier, der am Wochenende von Bord gegangen war, positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Keiner der 123 Passagiere und 85 Besatzungsmitglieder darf in Norwegen von Bord, das ordneten die Bürgermeisterin von Bodø, Ida Pinnerød, und die Norwegische Gesundheitsbehörde an. Nach Angaben der Reederei SeaDream Yacht Club war zuvor eine am Wochenende von Bord gegangene Person in Dänemark positiv auf COVID-19 getestet worden. An Bord habe sie aber keine Symptome gehabt. Dies gilt derzeit auch noch für alle anderen Menschen, die sich momentan auf dem Schiff befinden. Alle an Bord werden nun getestet und müssen nach den gültigen Regeln auch alle in Quarantäne. Die in Dänemark positiv getestete Person war auf der Reise mit der „Seadream I“, die am 21. Juli begann und mit der Ankunft in Tromsø am 2. August endete. Am 2. August fand ein Passagierwechsel statt und das Schiff war mit neuen Gästen auf der Folgereise. Alle Passagiere der früheren und der laufenden Kreuzfahrten werden von der Reederei informiert. Jeder Gast der betroffenen Reisen muss eine 10-tägige Quarantäne absolvieren und wird aufgefordert werden, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. Die Gemeinde Bodø und das Nordland Hospital bereiten sich derzeit darauf vor, weitere Tests vorzunehmen und Betten für eventuell Erkrankte bereitzuhalten. Dies ist bereits der zweite Fall in wenigen Tagen, in dem Norwegen ein Kreuzfahrtschiff wegen Infektionen mit dem Coronavirus festsetzt. Zuvor war bereits die “Roald Amundsen” von Hurtigruten betroffen.

Weitere Informationen unter https://www.fhi.no/nyheter/2020/cruiseskipet-seadream-nelly-settes-i-karantene-i-bodo/