Costa Nachhaltigkeitsbericht

Die italienische Traditionsreederei Costa Crociere hat in 2016 Schadstoff-Emissionen, Müll und Kraftstoffverbrauch verringern können. Dies geht aus dem Nachhaltigkeitsbericht hervor, den Costa bereits im elften Jahr veröffentlicht.

Die wichtigsten Ergebnisse für 2016 im Vergleich zum Vorjahr sind die Verringerung der Schwefeloxidemissionen um 9 Prozent, 3 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch pro Tag und Passagier sowie die Verringerung des CO²-Abdrucks des gesamten Unternehmens um 5 Prozent. Den größten Fortschritt machte die Reederei bei der Abfallvermeidung: in 2016 fielen im Vergleich zum Vorjahr 9,5 Prozent weniger Abfälle pro Tag und Passagier an.

Die wichtigsten Projekte zur Emissionsminderung sind jetzt der Einbau von Abgasreinigungsfiltern in die bestehende Costa Flotte und die Investition in zwei neue, mit umweltfreundlichem Flüssiggas (LNG) betriebene Schiffe, die 2019 und 2021 in den Dienst gestellt werden sollen. Die Carnival Gruppe, zu der unter anderem AIDA, Costa und Cunard gehören, hat mit dem EGCS (Exhaust Gas Cleaning System) ein eigenes System zur Abgasnachbehandlung entwickelt. Diese Maßnahmen sind Teil eines Investitionsprogrammes der Carnival Gruppe in die Abgasfiltertechnologie mit einem Volumen von 400 Millionen US Dollar.

Der 158 Seiten starke Nachhaltigkeitsbericht kann unter 

www.costakreuzfahrten.de/nachhaltigkeit eingesehen und heruntergeladen werden.