Costa Crociere bereitet sich darauf vor, die Costa Mediterranea zu nutzen, um Besatzungsmitglieder von den Philippinen und Indonesien nach Hause zu bringen.

Costa Crociere bereitet sich darauf vor, die Costa Mediterranea zu nutzen, um Besatzungsmitglieder von den Philippinen und Indonesien nach Hause zu bringen. Nach Costas Plan wird das 2003 gebaute Schiff erstmal nach La Spezia fahren. Die europäische Besatzung wird von Bord gehen, ebenso wie die Besatzung, die aus betrieblichen Gründen, nicht benötigt wird. Alle anderen Besatzungsmitglieder, mit Ausnahme der philippinischen und indonesischen Besatzung an Bord, werden dann auf die Costa Pacifica verlegt. Umgekehrt werden philippinische und indonesische Besatzungsmitglieder an Bord der Costa Pacifica, mit Ausnahme derjenigen, die für eine  Sicherheitsbesetzung erforderlich sind, an Bord der Costa Mediterranea versetzt. Das Schiff wird dann nach Brindisi fahren und dort die Costa Fortuna treffen, deren philippinische und indonesische Besatzung ebenfalls auf die Mediterranea wechselt. Schließlich wird das Schiff mit geplanten Hafenstopps in Indonesien und auf den Philippinen Kurs auf Shanghai nehmen, um die Besatzung in ihr jeweiliges Heimatland zu bringen. Dabei arbeitet Costa Crociere eng mit den jeweiligen Regierungen und Behörden zusammen, um die Besatzung sicher nach Hause zu bringen. Die Costa Mediterranea wurde zusammen mit der Costa Atlantica kürzlich in das Joint Venture der Carnival Corporation mit China State Shipbuilding übertragen und soll die Flotte im Frühjahr 2021 verlassen. Gleichzeitig hat das Joint Venture CSSC Carnival Cruise Shipping Limited den Bau von zwei neuen Schiffen bei der chinesischen Werft Shanghai Waigaoqiao Shipbuilding offiziell in Auftrag gegeben. Der erste Neubau soll 2023 ausgeliefert werden. Zusätzlich besteht eine Option für vier weitere Schiffe. . Die Vereinbarung gibt CSSC Carnival Cruise Shipping Limited auch die Möglichkeit, vier weitere in China gebaute Kreuzfahrtschiffe zu bestellen, um der wachsenden Nachfrage der chinesischen Verbraucher gerecht zu werden. CSSC, Chinas größter Schiffbauer, und der führende globale Schiffbauer Fincantieri aus Italien, haben ein separates Joint Venture gegründet, um eine Technologielizenz für die Schiffsmodell-Plattform zu garantieren und SWS während des gesamten Schiffbauprozesses technisch und projektbezogen zu unterstützen. Die beiden neuen Schiffe werden mit einem Design gebaut, das auf das neue Joint Venture und den spezifischen Geschmack der chinesischen Reisenden zugeschnitten istDas 2003 in Dienst gestellte 292 Meter lange Schiff kann bis zu 2.680 Passagiere aufnehmen. Im Stil von italienischen Adelspalästen des 16. und 17. Jahrhunderts erbaut, finden sich im ganzen Schiff venezianische Einflüsse und Kunstwerke.

Weitere Informationen unter: https://www.cruiseindustrynews.com/cruise-news/22768-costa-mediterranea-to-sail-to-get-crew-home-sets-course-for-china.html