Die Norwegian Epic hat beim Anlegen den Pier in Puerto Rico gerammt und wurde dabei beschädigt. Zuvor hatte das Kreuzfahrtschiff massive Maschinenprobleme

Die Norwegian Epic hat beim Anlegen den Pier in Puerto Rico gerammt und wurde dabei beschädigt. Grund sollen laut Reederei starke Winde gewesen sein, die das Schiff in die Pier gedrückt haben. Allerdings hatte die Norwegian Epic zuvor massive Maschinenprobleme und konnte eventuell nicht auf die Gegebenheiten reagieren. Auch Schlepper konnten den Crash, bei dem neben dem schiff auch die Hafenanalgen schwerer beschädigt wurden, nicht verhindern. Glück im Unglück: Laut Reederei gab es keine Verletzten und die Gäste konnten das Schiff wie geplant verlassen. Man arbeite eng mit den lokalen Behörden zusammen, um das ganze Ausmaß des Schadens beurteilen zu können.

Tiefe Risse und Schrammen ziehen sich nun am Rumpf des Schiffes entlang. Das Internetportal www.Cruiselawnews.com berichtet, dass die Norwegian Epic auf dem Weg von Florida über die britischen Jungferninseln bis zu den Bahamas die Kontrolle über mindestens einen Motor verlor. Zwei geplante Anläufe auf Tortola und St. Thomas wurden daraufhin abgesagt und das Schiff nach Puerto Rico umgeroutet, wo das Antriebsproblem behoben werden sollte. Die Norwegian Epic war am Sonnabend zu einer Karibikkreuzfahrt aufgebrochen. Die siebentägige Kreuzfahrt ab Port Canaveral kostet ab 929 Euro pro Person. Auf das fast neun Jahre alte Schiff passen bis zu 4.100 Passagiere.

Weitere Informationen unter https://www.cruiselawnews.com/2019/02/articles/power-loss/norwegian-epic-experiences-power-loss/