Bemerkenswerter Schritt bei Crystal: Die geplanten Neubauten der US-Reederei werden deutlich kleiner gebaut als ursprünglich geplant.

Bemerkenswerter Schritt bei Crystal: Die geplanten Neubauten der US-Reederei werden deutlich kleiner gebaut als ursprünglich geplant. Die drei bereits bestellten Schiffe sollen von der Tonnage her ein Drittel abspecken (65.000 gross tons statt 100.000) und nur noch Platz für maximal 800 Passagiere haben statt ursprünglich für 1.000. Für Luxusschiffe seien dies zu viele Gäste, entschied Thomas Wolber, der erst seit ein paar Monaten an Bord ist. Zuvor war Wolber bei Disney Cruise Line tätig.

Tom Wolber setzt auf noch mehr Service
Tom Wolber setzt auf noch mehr Service

Wolber sorgt sich um das Image der Marke. Mit größeren Schiffen sei der von Crystal gewohnte Servicemaßstab nicht aufrecht zu erhalten. Dies sei aber eines der wichtigsten Merkmale bei Crystal, darum müsse man die Größe der Schiffe reduzieren und sich mehr auf Annehmlichkeiten für weniger Gäste konzentrieren. Auch die geplanten 48 privaten Apartments auf dem obersten Deck der drei Liner hat Wolber gestrichen.

Auch die Passagierzahl der Crystal Serenity wird verringert
Auch die Passagierzahl der Crystal Serenity wird verringert

Die neue Strategie gilt auch für die bereits fahrenden Schiffe der Flotte: Beim regulären Dockaufenthalt der Crystal Serenity im nächsten Herbst sollen Kabinen ausgebaut werden und die Kapazität damit von 1070 auf 980 Passagiere sinken. Dafür werden großzügigere öffentliche Bereiche sowie ein neuer Bereich mit einem Open-Air Restaurant geschaffen.

Weitere Informationen zu Crystal unter www.crystalcruises.com