Die neu gegründete Elbeferry GmbH will mit einer Flüssigerdgas-Fähre am 1. April 2019 den Betrieb der Elbfährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel aufnehmen.

Ein Jahr nach dem Aus der Elbfährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel zeichnet sich ein Neustart im nächsten Frühjahr ab. Die neu gegründete Elbeferry GmbH will mit einer Flüssigerdgas-Fähre am 1. April 2019 den Betrieb aufnehmen. Geplant ist, die norwegische Fähre „Fanafjord“ zu erwerben. Voraussetzung ist allrdings, dass Schleswig-Holstein und Niedersachsen Bürgschaften für das Schiff übernehmen. Die Wirtschaftsministerien beider Länder zeigten sich dafür offen. In dieser Woche wurden bereits Sondierungsgespräche mit den Beteiligten der Elbeferry GmbH geführt. Voraussetzung ist die Vorlage eines wirtschaftlich tragfähigen Konzepts.  Die Elbeferry GmbH wurde vom ehemaligen CuxPort-Chef Heinrich Ahlers, dem Unternehmensberater Ulrich Kalthoff und einem Hamburger Unternehmen gegründet. Die Elb-Link Fährgesellschaft hatte im November 2017 nach nur wenigen Monaten Insolvenz beantragt. Davor hatte bereits die Vorgängergesellschaft, die Elb-Link-Reederei, den Betrieb eingestellt. Sie hatte die Strecke Cuxhaven-Brunsbüttel mit zwei Schiffen bedient.