Hanseatic nature

Wow – ist hier viel Platz! Der erste Eindruck von der HANSEATIC nature bestätigt sich beim Rundgang durch die Öffentlichen Räume, Kabinen und Suiten sowie über die Außendecks. Nicht nur, aber vor allem für ein Expeditionsschiff bietet das erste der drei baugleichen Schwesterschiffe der neuen Expeditionsklasse von Hapag-Lloyd Cruises weitläufige Flächen: Die Außendecks sind größer als bei jedem anderen Expeditionsschiff, es gibt jeweils drei Restaurants und Lounges, einen ausgedehnten SPA-Bereich inklusive großer Sauna mit Meerblick sowie ein Fitness-Studio mit erstaunlich vielen Geräten und Sportmöglichkeiten und die Ocean Academy, ein Wissenszentrum mit sechs Meter langem Touch-Bildschirm. Überall an Bord stellt sich so für die Passagiere ein sehr großzügiges und äußerst angenehmes Raumgefühl ein.

http://worldwidewave.de/hanseatic-nature-erste-beiden-reisen-abgesagtnseatic nature Grand Suite Balokn
Balkon der Grand Suite

Unterstützt wird dies durch ein stimmiges Design in meist hellen, sanften Tönen, das sich an Formen aus der Natur orientiert. „Inspired by nature“ nennt Hapag-Lloyd die von der Umwelt abgeschaute Gestaltung, die vom Architektenbüro OCAENARCHITECTS kreativ umgesetzt wurde. Dieses Credo reflektiert den Expeditionsgeist und ist die Grundidee des Schiffes: Die Natur wird nicht nur draußen erlebt, sondern spiegelt sich auch im Design der Innenräume wider. So erinnert der von Bruchlinien durchzogene blaue Teppichboden ebenso an Eisschollen wie die eleganten Raumteiler im Hauptrestaurant, im Spezialitäten-Restaurant dienen Korallen als Design-Vorbild, in den Bädern der Kabinen sind die Wasserhähne wie Äste gestaltet.

Junior Suite Hanseatic nature
Wohnzimmer der Junior Suite

Die Größe der 120 Kabinen und Suiten auf der HANSEATIC nature reicht von der Panoramakabine mit 21 Quadratmetern bis zur Grand Suite mit 71 Quadratmetern. Es gibt ausschließlich Außenkabinen, fast alle verfügen über einen eigenen Balkon oder einen Französischen Balkon.

Balkonkabine

Neben dem klaren, maritimen Design mit Bullaugen-Elementen, großzügigen Fensterfronten mit herrlichem Meerblick, gehobener Ausstattung mit  Kaffeemaschinen und kostenlos bestückter Minibar, fallen vor allem die schön gestalteten Bäder mit Regenschauer-Duschen oder gar Badewanne mit Meerblick in der Grand Suite auf. In allen sieben Kabinen- und Suitenkategorien gibt es in den Badezimmern eine beheizbare Wand, damit nass gewordene Expeditionskleidung schnell und bequem trocknen kann.

Grand Suite: Badewanne mit Meerblick

Absolut einmalig auf einem Expeditionsschiff sind die ausfahrbaren, gläsernen Balkone, die sich seitlich des geräumigen, verglasten Pooldecks befinden. Die rundum aus Glas bestehende, etwa 10 Meter lange Plattform, die sich knapp zwei Meter über die Bordwand hinaus nach außen fahren lässt, war eine Idee des CEO von Hapag-Lloyd Cruises, Karl J. Pojer. Der ungehinderte Blick auf die 14 Meter tiefer liegende Wasseroberfläche lässt die Passagiere quasi über dem Ozean schweben und bietet gleichzeitig perfekte Aussicht bei der Beobachtung von Walen, Delfinen oder anderen Meeresbewohnern.

Einzigartig auf Expeditionsschiffen: Gläserner Balkon

Eine weitere Besonderheit auf der HANSEATIC Nature ist der Nature Walk genannte Deckumlauf am Bug. Entlang der Bordwand können die Gäste hier auf einem erhöhten Stahl-Steg über dem Arbeitsdeck ungehindert bis ganz nach vorne an den Bug laufen. Der Nature Walk bietet den Passagieren die Möglichkeit zu Naturbeobachtungen aus erster Reihe mit bestem Blick und vermittelt ein unbeschreibliches Mittendrin-Gefühl.

Nature Walk: Freier Blick auf Naturschauspiele

Wem das in Arktis oder Antarktis zu kalt oder zu windig sein sollte, findet auf Deck 9 ein großflächiges Außendeck mit freiem Blick nach vorne, durch eine Glaswand windgeschützt. Wer es noch bequemer mag, kann aus der Observation Lounge direkt darunter mit 180-Grad-Panorama-Aussicht und integrierten Ferngläsern gemütlich den Blick bis zum Horizont schweifen lassen.

Observation Lounge: 180 Grad-Blick, windgeschützt und gemütlich
. Observation Lounge: 180 Grad-Blick, windgeschützt und gemütlich

Auch Brückenbesuche sind jederzeit möglich, wenn nicht komplizierte Manöver gefahren werden müssen. Dort kann man sich von Kapitän und Offizieren die technischen Geräte zur Schiffsführung oder Nautik erklären lassen und die Aussicht von den offenen Brückennocks genießen – die HANSEATIC nature bietet viele Möglichkeiten, Zeit an der frischen Luft zu verbringen.

Von der modernen Marina am Heck geht es auf spannende Zodiac-Touren, insgesamt 17 Zodiacs, darunter auch einige mit umweltfreundlichem Elektroantrieb stehen den Passagieren für Naturbeobachtungen zur Verfügung. Die Marina dient auch  als Basis für Warmwassersportaktivitäten. Neben Schnorchelausrüstungen stehen Kajaks und Stand-up-Paddleboards für die Gäste bereit. Auf Hubschrauber oder U-Boote, die von anderen Reedereien spektakulär angekündigt wurden, hat Hapag-Lloyd Cruises bewusst verzichtet. Denn was in Drohnen- und Unterwasserfilmen der Werbematerialien toll aussieht, birgt doch erhebliche Nachteile – für Passagiere und Natur. Wenn ein Hubschrauber, der nur einen Bruchteil der Passagiere auf einmal mitnehmen kann,  starten soll, müssen alle Außendecks für den Rest der Gäste geschlossen werden. Und gerade in sensiblen Naturgebieten wie Arktis oder Antarktis werden Tiere wie z. B. Pinguin-Kolonien gestört und belästigt, wenn ein Hubschrauber darüber fliegt. Ein U-Boot wiederum nimmt an Bord viel Platz ein, benötigt schwere Kräne, um ins Wasser gelassen zu werden und auch hier kann nur ein kleiner Bruchteil der Gäste auf einmal fahren.

Pool Deck: Pool mit Gegenstromanlage

Stattdessen haben Passagiere von Hapag-Lloyd Cruises nun viel Raum, Komfort und ein vielfältiges Angebot, was gerade auf längeren Reisen deutlich wichtiger ist. Die HANSEATIC nature verfügt über großzügige Wellness- und Fitnessbereiche sowie einen großen Poolbereich mit Gegenstromanlage. Mehr als 1.000 Tonnen Glas und rund 50 Tonnen Holz wurden verbaut und geben dem Schiff ein lichtdurchflutetes, natürliches Ambiente. Der Neubau ist 138 Meter lang, 22 Meter breit und bietet mit seinen 120 Suiten Platz für maximal 230 Gäste. Bei Antarktisreisen und Spitzbergen-Umrundung gibt es eine freiwillige Selbstbeschränkung auf 199 Gäste. Zur Crew um Kapitän Thilo Natke gehören 175 Mitarbeiter, die einen für Expeditionsreisen deutlich höheren Servicestandard anbieten als bislang üblich.

Hauptrestaurant Hanseatic
Hauptrestaurant Hanseatic

Gastronomisch orientiert sich das Schiff am hohen Standard der Luxusschiffe von Hapag-Lloyd Cruises. Sehr ungewöhnlich für ein Schiff dieser Größe: Die HANSEATIC Nature hat gleich drei Restaurants: Neben dem Hauptrestaurant „Hanseatic“ mit 178 Plätzen gibt es das Lido-Restaurant mit 84 Plätzen innen und 100 Plätzen im Außenbereich mit Grill und Showküche.

Das Lido Restaurant mit großem Außenbereich

Kulinarische Vielfalt verspricht das Spezialitätenrestaurant „Hamptons“ mit 44 Plätzen, Zuzahlungen für Speisen sind auch hier nicht vorgesehen, aber Plätze müssen reserviert werden. Im „Hamptons“  werden Spezialitäten der nordamerikanischen Küche in lässig maritimem Ostküstenflair angeboten. Damit sich die Kulinarik nach dem Expeditionserlebnis richtet und nicht umgekehrt, gibt es flexible Tischzeiten und freie Sitzplatzwahl in allen Restaurants.

Spezialitätenrestaurant Hamptons: Kostenlos, aber man muss reservieren

Expeditionen sind aber vor allem eines: ungeschminkte, hautnahe Naturerlebnisse für die Passagiere. Neben der Beobachtung stehen dabei vor allem Experten-Vorträge, Workshops sowie analoge und digitale Wissens- und Informationsvermittlung im Mittelpunkt. Auch hier hat die HANSEATIC nature einzigartige Features zu bieten: In den innovativen Wissenszentren an Bord können die Reiseteilnehmer spannende Informationen über die Natur und Lebenswelt der weltweiten Expeditionsziele erfahren. Im HanseAtrium, einer teilbaren multifunktionalen Lounge mit modernster Präsentationstechnik finden täglich Expertenvorträge statt. Herausragend sind die großen LED-Bildschirme an den Wänden und unter der Decke.

Das HanseAtrium mit LED-Wänden und beeindruckenden Bildern

Auf den riesigen Displays werden nicht nur Bilder und Filme zu den Vorträgen gezeigt, die LED-Wände werden auch als Design-Elemente genutzt: zum einen können Lichteffekte mit unterschiedlichen Farbtönen Lounge und Bar illuminieren, zum anderen laufen je nach Fahrtgebiet großflächige Unterwasser-Videos, so dass Gäste auch hier ein Mittendrin-Gefühl bekommen. Absolutes Highlight ist das langgezogene und großflächige Display an der Decke des HanseAtriums, auf dem Walfamilien und Delfinschulen über die Köpfe der Passagiere hinwegziehen.

In der Ocean Academy können Gäste selber forschen

Das Herzstück der Ocean Academy auf Deck 8 ist die Study Wall, eine 6 x 1,8 m große, interaktive Touch-Bildschirmwand mit üppigem Themenangebot. Hier können Gäste die Naturwunder, denen sie bei Landgängen und Zodiac-Fahrten begegnen, bei eigenen Studien und Forschungen individuell vertiefen. Die Inhalte werden bereitgestellt vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Wissenschaftlern, Experten und Journalisten haben dazu Artikel, Videos Steckbriefsammlung und Biografien aus Themenfeldern wie Biologie, Geologie, Mineralogie und Geschichte beigesteuert. Vier sogenannte Study Seats, bequeme Sessel mit Tablets auf Schwenkarmen, vermitteln interessierten Passagieren individuell ebenfalls fundiertes Wissen. Ein Mikroskopier-Bereich mit elektronischen Binokularen, mit denen nach Land- oder Tauchgängen von Experten aufbereitete Präparate untersucht werden können, ergänzt das Angebot der Ocean Academy.

 

Schlafzimmer der Grand Suite

Modernste Technik und Umwelttechnik zeichnen die neue Schiffsklasse aus: so verfügen die Expeditionsschiffe über die höchstmögliche Eisklasse PC 6 und damit über einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen in dieser Klasse. Was die neuen Schiffe von Hapag-Lloyd mit der höchsten Eisklasse und modernster Sonar- und Infrarottechnik können, wird sich erst richtig im Eis zeigen: diese Schiffe können noch ohne Risiko fahren, wo andere längst umkehren mussten. Alle drei Neubauten verfügen über einen SCR-Katalysator, der den Ausstoß von Stickoxid um fast 95 Prozent reduziert. Außerdem sind die Schiffe mit dem für Kreuzfahrtschiffe neuen PROMAS Ruder mit Spezial-Propeller ausgestattet und verfügen über eine besondere Rumpfkonstruktion – beides trägt zu erheblicher  Treibstoffreduktion und somit zur Verringerung von Emissionen bei.

Hapag-Lloyd Cruises führt verschiedene Maßnahmen zum Umweltschutz – teilweise über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus – durch. Schon heute verzichtet das Unternehmen beispielsweise auf den Einsatz von Schweröl in besonders schützenswerten Gebieten und setzt auf rund 70 Prozent der Expeditionsreisen den schadstoffarmen Kraftstoff Marine Gasöl ein. Ab Juli 2020 wird auf allen Routen der gesamten Expeditionsflotte ausschließlich Marine Gasöl verwendet. Alle Neubauten sind für die Nutzung von Landstrom ausgestattet.

 

Ocean Spa: Selbst in der  Sauna gibt es Meerblick

Flüssiggas (LNG) war für die Expeditionsneubauten von Hapag-Lloyd  keine Alternative, so Henning Brauer, Projektleiter Neubauten der Reederei: “Wir sind in vielen exotischen Gebieten unterwegs, in denen es gar keine Möglichkeit gibt, LNG zu tanken. In ganz Südamerika gibt es kein LNG-Lager, man müsste von der Antarktis zurück bis nach Mexiko fahren, um zu bunkern und daran wird sich in den nächsten 20 Jahren auch nicht viel ändern.” Auch sei größtmögliche Autarkie ein Thema bei Expeditionsschiffen. Bei der sogenannten Seeausdauer hält Hapag-Lloyd einen Rekord mit der „Bremen“, der von den Neubauten wie der HANSEATIC nature jetzt eingestellt werde: Nur diese beiden Schiffe sind derzeit weltweit in der Lage ohne Versorgung mit Treibstoff, Wasser oder Proviant bis zu 36 Tage am Stück und bis zu 8.000 Seemeilen zu fahren.

Sports Club: Überraschend groß und fantastisch ausgestattet

Zwischen den Reisen in die kanadische Arktis, nach Spitzbergen und Grönland im europäischen Sommer und Expeditionen in die Antarktis im europäischen Winter besucht die HANSEATIC nature unter anderem auch den Amazonas, die Südsee, die chilenischen Fjorde, die Azoren sowie die Kapverden. Somit sind sowohl entlegene und exotische Gebiete in der Ferne als auch Expeditionen „vor der Haustür“ im Programm.

FAZIT: Die HANSEATIC nature ist ein kleines, wendiges und hochmodernes Expeditionsschiff auf 5-Sterne-Niveau. Echtes Expeditionserlebnis und größtmögliche Nähe zur Natur zeichnen sowohl die Routen als auch Konstruktion und Design aus. Gleichzeitig erfüllt der Neubau höchste Komfort- und Serviceansprüche. Das Schiff setzt neue Standards in der Expeditionskreuzfahrt und besitzt zahlreiche bauliche Besonderheiten, durch die das Expeditionserlebnis noch intensiviert wird: Die Eisklasse PC6, zwei ausfahrbare gläserne Balkone, ein Decksumlauf auf dem Vorschiff (Nature Walk), 17 bordeigene Zodiacs und E-Zodiacs mit umweltfreundlichem Elektroantrieb sowie eine Marina und bordeigene Kajaks ermöglichen den Passagieren intensive Naturerfahrungen.

Informationen zu den Reisen der HANSEATIC nature unter

https://www.hl-cruises.de/schiffe/hanseatic-nature-hanseatic-inspiration-hanseatic-spirit/reisen

Weitere Fakten zu der neuen Expeditionsklasse unter

https://www.hl-cruises.de/schiffe/hanseatic-nature-hanseatic-inspiration-hanseatic-spirit

Im Oktober 2019 folgt die Indienststellung des zweiten Neubaus HANSEATIC inspiration, im Mai 2021 stößt die HANSEATIC spirit zur Flotte von Hapag-Lloyd Cruises.

Daten HANSEATIC nature & HANSEATIC inspiration & HANSEATIC spirit
Baubeginn Mai 2017 /  Oktober 2017 /  2019
Werft VARD Group AS, Norwegen
Indienststellung Mai und Oktober 2019, Frühjahr 2021
Schiffskategorie 5-Sterne
Segment Expedition
Bruttoraumzahl (BRZ) 15.650
Länge/Breite/Tiefgang 138 m/22 m/5,6 m
Eis-Klassifikation PC6 – höchste Eisklasse für Passagierschiffe
Antrieb Diesel-elektrisch
Passagierdecks 7
Kabinen und Suiten 120
Kabinen- und Suitentypen 7
Passagierkapazität/Crew 230 Passagiere (199 bei Antarktis-Expeditionen und Spitzbergen-Umrundung) /  Crew 175
Marina 1
Restaurants 3
Bars, Lounges 2
Zodiacs 17
Ausfahrbare Glasbalkone 2
Bordsprache deutsch und englisch
Bordwährung Euro

 

Advertorial: Dieser Beitrag wurde von Hapag-Lloyd Cruises unterstützt

Alle Fotos Christian Wyrwa / Hapag-Lloyd Cruises