ZOE, der erste persönliche, virtuelle Kreuzfahrtassistent der Welt, wird die Gästeservices von MSC Cruises auf ein neues Niveau bringen und ihren Kreuzfahrturlaub noch bereichern.

ZOE, der erste persönliche, virtuelle Kreuzfahrtassistent der Welt, wird die Gästeservices von MSC Cruises auf ein neues Niveau bringen und ihren Kreuzfahrturlaub noch bereichern. Davon ist Gianni Onorato, der CEO von MSC Cruises, überzeugt. Zwar sei Zoe das teuerste Crewmitglied in der gesamten Flotte, aber dafür auch das Effizienteste und rund um die Uhr ständig einsetzbar, denn der elektronische Kreuzfahrtassistent braucht weder Urlaub noch Wochenende.

2,2 Millionen Formulierungen programmiert

Mit ZOE sollen die Passagiere von MSC zukünftig schnell und unkompliziert Antworten auf ihre Fragen bekommen. Der digitale Assistent wurde in Zusammenarbeit mit HARMAN und Samsung Electronics entwickelt und ist eine sprachgesteuerte künstliche Intelligenz (KI), die in jeder Kabine zur Verfügung steht und sieben Sprachen beherrscht.

Während der Entwicklung wurden die häufigsten Fragen der Gäste identifiziert und die entsprechenden Antworten programmiert. Das System versteht und antwortet in sechs Sprachen, neben Deutsch und Englisch auch in Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch – in 30 unterschiedlichen Dialekten. Jede Sprache verfügt dabei auch über eine eigene, synthetische Stimme. Insgesamt wurden 2,2 Millionen Fragen und Formulierungen programmiert.

Mehr Komfort für Gäste

Um sicherzustellen, dass ZOE effektiv auf alle Gäste reagieren kann, wurde sie so programmiert und ausgebildet, dass sie auf Tausenden verschiedene Varianten jeder Frage reagiert. Die Konversationsdesigns wurden getestet, die natürliche Spracherkennung von ZOE und die Fähigkeit, Sprache in Text und zurück zu verwandeln. Dazu kamen zusätzlich eine Vielzahl anderer Verhaltens-, Erlebnis- und Leistungstests. Als künstliche Intelligenzlösung soll ZOE ihre Antworten fortlaufend weiterentwickeln, aus den Fragen der Gäste lernen und so künftig noch mehr Antworten geben können. Gäste sagen einfach „OK ZOE“ und sie ist bereit zu helfen.

Die erweiterte Spracherkennungsfunktion macht es jedem Passagier leicht, Informationen nur mit Sprachbefehlen zu steuern und darauf zuzugreifen. Gianni Onorato, CEO von MSC Cruises, kommentiert dies so: „Die Erfahrung der Kreuzfahrt wird ständig erweitert und bietet eine immer breitere Auswahl an Dienstleistungen und Einrichtungen. 2017 haben wir MSC for Me eingeführt, eine branchenführende digitale Innovationsplattform, mit der Gäste ihre Erfahrungen personalisieren können. Die Technologie wurde bereits in das Design der neuen Schiffe eingebaut und in jeden Schritt des Entwicklungsprozesses jedes Prototyps einbezogen. “

Erstklassige Technikkomponenten

Das physische Design des ZOE bietet fortschrittliche Audiofunktionen mit Fernfeldmikrofonen und einen Lautsprecher in professioneller Qualität, um das beste Audioerlebnis zu bieten. Dank der Integration eines erstklassigen Quad-Core-Prozessors genießen die Gäste schnelle Reaktionszeiten. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre Telefone direkt über Bluetooth mit dem Gerät zu verbinden, um Musik, Podcasts und mehr direkt in ihrer Kabine zu genießen.

In Zukunft wird ZOE in der Lage sein, weitere Personalisierungs- und Embedded-Erlebnisse anzubieten und wird zu einem kanalübergreifenden persönlichen Assistenten. “Kunden haben heute immer höhere Erwartungen an vernetzte Erlebnisse, egal wo sie leben, arbeiten und reisen”, sagte Sanjay Dhawan, President – Connected Services und CTO von HARMAN. „Digitale Assistenten und Spracherkennungstechnologien verändern die Chance, ein höchst persönliches, anpassungsfähiges und intuitives Gästeerlebnis zu schaffen. Diese Innovation wird die Gästeerlebnisse von Anfang bis Ende modernisieren und verbessern.

Kein Ersatz für Kontakt zur Crew

Zwar soll ZOE als persönliche Kreuzfahrtassistentin fungieren, ist aber nicht dafür gedacht, die menschliche Interaktion zwischen Crew und Gast zu ersetzen. Das Gerät soll Gästen die Flexibilität geben, Informationen bequem von ihren Kabinen aus zu entdecken. Es wird auf der MSC Bellissima eingeführt und ist danach für jedes neue Schiff verfügbar, einschließlich der bevorstehenden MSC Grandiosa und MSC Virtuosa im Jahr 2020.

Die Namensgebung kommt laut offizieller Darstellung, weil man einen kurzen, einprägsamen und internationalen Vornamen wollte, der nicht allzu häufig vorkommt. Insider berichten aber, dass das Gerät nach der Enkeltochter des MSC-Gründers Aponte benannt ist. Denn Zoe, das Kind von Aponte-Tochter Alexa und MSC-Chairman Pierfrancesco Vago,  soll des Öfteren recht vorlaut sein.