Die Elbvertiefung, die nach jahrelangem Hickhack genehmigt wurde, droht sich wieder zu verzögern, es um die Auftragsvergabe von Nassbaggerarbeiten

Die Elbvertiefung, die nach jahrelangem juristischen Hickhack genehmigt wurde, droht sich wieder zu verzögern: Diesmal geht es um die Auftragsvergabe von Nassbaggerarbeiten. Zwei niederländische Unternehmen, die im international ausgeschriebenen Bieterverfahren nicht berücksichtigt wurden, haben die Vergabeentscheidung angefochten. Es geht um Arbeiten auf dem Abschnitt von Wedel bis Cuxhaven, für die Auftragsvergabe ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) zuständig. Experten gehen davon aus, dass der Baubeginn der Elbvertiefung sich dadurch, um bis zu sechs Monate verzögert. Ursprünglich sollten die Baggerarbeiten im April beginnen. Die beiden niederländischen Firmen sollen bei der Bewerbung vorgegebene Umweltauflagen in ihren Angeboten nicht ausdrücklich aufgelistet haben. Daraufhin wurden die beiden Unternehmen aus dem Bieterverfahren ausgeschlossen. Dagegen haben die Firmen Einspruch erhoben.