Die Flying Clipper im Frühsommer 2019 in Dienst gestellt. Das dann größte Fünf-Mast-Vollschiff wird seine Premierensaison wohl im Mittelmeer verbringen

Die Flying Clipper im Frühsommer 2019 erstmals mit Passagieren segeln. Der Grund für den vagen Starttermin des dann größten Fünf-Mast-Seglers ist der Wunsch des Reeders Mikael Krafft nach einem perfekten Schiff. Es ist der legendären France II nachempfunden und stellt die ausführende Werft Brodosplit in Kroatien vor Herausforderungen. Daher verzögerte sich der Bau immer wieder. Auch das Routing der Flying Clipper, die die Royal Clipper künftig als größtes Fünf-Mast-Vollschiff im Guiness-Buch der Rekorde ablösen wird, wird noch geheim gehalten. Wahrscheinlich wird das 162,20 Meter lange Schiff seine Premierensaison aber im Mittelmeer verbringen, um große Positionierungsfahrten zu vermeiden. An Bord des Neubaus, der Platz für 300 Passagiere bietet, erwarten die Kunden zwei Bars, eine Bibliothek, ein Tauch-Pool über drei Decks, ein Wellness-Bereich und eine Badeplattform am Heck. Es gibt 150 Kabinen, darunter 34 Suiten mit Balkonen und vier Eigner-Suiten. Die Flying Clipper hat einen Stahlrumpf mit Eisklasse. Die Reederei Star Clipper bietet mit ihren Schiffen für die Saison 2020 rund 60 neue Routen an. Erstmals sind dann Borneo, Brunei, Kambodscha sowie Koh Samui im Programm. Jetzt könnten durch die Flying Clipper auch Reisen in polare Gewässer folgen.