Eine Drogenrazzia auf der AIDAluna hat zu erheblichen Verzögerungen beim Auschecken von rund 2.000 Passagieren in Hamburg geführt.

Eine Drogenrazzia auf der AIDAluna hat zu erheblichen Verzögerungen beim Auschecken von rund 2.000 Passagieren in Hamburg geführt. 54 Beamte samt Spürhunden stellten die Aidaluna sieben Stunden lang (!) auf den Kopf, durchsuchten alle Räumlichkeiten und Gepäckstücke und kontrollierten die Personalien der Reisenden. Die AIDAluna kam aus der Karibik und der Zoll nannte als Grund für den stundenlangen Einsatz, dass gerade Kreuzfahrtschiffe viele Verstecke böten. Nachdem alle Kabinen, Koffer und Gäste kontrolliert worden waren, wurde genau eine Stange Zigaretten konfisziert, die aber noch nicht einmal einem der Passagiere oder einem Crewmitglied zugeordnet werden konnte. Die beamte fanden ansonsten weder Drogen noch sonstige Schmuggelware.

Es war vorerst die letzte Fahrt des Kreuzfahrtschiffes, das jetzt zur Überholung ins Dock geht. Nach der Razzia konnte das 252 Meter lange Schiff vom Kreuzfahrtterminal ablegen und in Dock 11 bei Blohm + Voss gelegt werden.  Dort werden Bug-, Heckstrahlruder und Stabilisatoren gewartet, Abgasrohre und Tank gereinigt. Neben technischen Arbeiten werden auch Verschönerungen vorgenommen: Der rote Kussmund am Bug bekommt frische Farbe, Kabinen-Einrichtung wird erneuert, die Technik im Spa- und Crew-Bereich modernisiert. Am 15. April soll die AIDAluna wieder ausdocken.

Weitere Informationen unter https://www.zoll.de/DE/Presse/presse_node.html