Die US-Gesundheitsbehörden beanstandeten im vergangenen Jahr mehr Hygienemängel auf Kreuzfahrtschiffen als jemals zuvor. Gleichzeitig fielen auch mehr Kreuzfahrtschiffe durch, d.h. es waren so erhebliche Hygiene-Mängel vorhanden, dass diese Schiffe ohne Nachbesserung keine US-Häfen mehr anlaufen dürfen.

Die US-Gesundheitsbehörden beanstandeten im vergangenen Jahr mehr Hygienemängel auf Kreuzfahrtschiffen als jemals zuvor. Gleichzeitig fielen auch mehr Kreuzfahrtschiffe durch, d.h. es waren so erhebliche Hygiene-Mängel vorhanden, dass diese Schiffe ohne Nachbesserung keine US-Häfen mehr anlaufen dürfen.

Das Vessel Sanitation Program des Centers for Disease Control and Prevention (auf Schiffen auch als USPH – US Public Health-Inspektionbekannt) mit einheitlichen Standards für Kontrollen wurde 1990 eingeführt. Jede Schiffsführung weiß also genau, was auf sie zukommt, wenn sie einen US-Hafen anlaufen möchte. In den Tagen vor einer (immer angekündigten USPH) wird darum, gerade in Küchen und Lagerräumen immer „Klar Schiff“ gemacht. Umso erstaunlicher ist es, dass trotzdem so gravierende Mängel auftreten, dass Schiffe nicht die erforderliche Punktzahl erreichen, um die Unbedenklichkeitsbescheinigung zu bekommen. Insgesamt versagten fünfzehn Schiffe beim Hygienetest, in 2016 waren es nur vier gewesen.

Interessant ist, dass unter den fünfzehn durchgefallenen Schiffen allein fünf von Carnival Cruise Line waren (wobei die hohe Zahl der Anläufe sicher auch eine Rolle spielt, prozentuale Zahlen werden vom Center for Disease Control and Prevention nicht angegeben), außerdem fiel je ein Schiff von Norwegian  Cruise Line, Oceania Cruises und Bahmas Paradise Cruise Line durch. Die restlichen Schiffe waren Fähren, die zwischen den USA und Karibikstatten verkehren.

Weitere Informationen unter  www.cdc.gov/nceh/vsp/