Auf Karibik-Kreuzfahrt sollte man auf Camouflage-Muster verzichten, denn dafür kann man festgenommen werden oder muss hohe Bußgelder zahlen.

Auf Kreuzfahrten sind Passagiere meist kaum eingeschränkt, was die Wahl der Garderobe betrifft. Doch auf Karibik-Kreuzfahrt sollte man auf Kleidungsstücke in Camouflage-Muster verzichten,  denn für das Tragen solcher Kleidung in Tarnfarben kann man in einigen Staaten festgenommen werden oder muss hohe Bußgelder zahlen. Zivilisten dürfen dort keine Kleidung tragen, die mit Militär- oder Strafverfolgungsbehörden verbunden ist.

Das Tragen von Tarnfarben ist auf diesen Inseln verboten:

  • Antigua
  • Barbados
  • Jamaika
  • Grenada
  • Trinidad und Tobago

Die Verbote werden drastisch durchgesetzt, zwei Beispiele: Im Hinblick auf Trinidad und Tobago schreibt das Auswärtige Amt: “Militärähnliche Tarnkleidung jeglicher Art und Farbe (Camouflage) ist laut Gesetz dem Militär vorbehalten. Einfuhr, käuflicher Erwerb, Besitz und Verkauf sind strafbar und werden mit einer Geldstrafe nebst Beschlagnahme der Kleidung geahndet. Ebenso im Karibikstaat Grenada: Kleidung und andere Dinge mit Camouflage-Muster sind auch dort dem Militär vorbehalten. Bei Verstoß drohen Gefängnisstrafen von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Ostkaribischen Dollar, also umgerechnet rund 3.240 Euro. Aber nicht nur auf Karibik-Kreuzfahrt, sondern auch in anderen Regionen müssen Kreuzfahrtpassagiere aufpassen: Auch in Simbabwe und im immer beliebteren Kreuzfahrtziel Oman ist das Tragen von Tarnkleidung illegal und kann zu schlimmen Folgen führen.