Katar will im Vorfeld der Fußball-WM den Kreuzfahrttourismus ausbauen und hat sich mit AIDA und Costa zwei Reedereien als Partner ausgesucht.

Katar will im Vorfeld der Fußball-WM den Kreuzfahrttourismus ausbauen und hat sich zwei Reedereien als Partner ausgesucht. Die Qatar Tourism Authority (QTA) unterzeichnete eine Absichtserklärung mit der deutschen Reederei AIDA Cruises sowie der italienischen Reederei Costa. Im Mittelpunkt der Initiative steht Doha, die Hauptstadt von Qatar, die bereits über ein hochmodernes Kreuzfahrtterminal verfügt und im Vorfeld der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022 eine starke Beziehung zwischen den Kreuzfahrtgesellschaften und Qatar aufbauen möchte.

Mit dem Schiffsanlauf der Costa Mediterranea am 6. März 2019 wird die italienische Reederei ihre Präsenz in Katar feierlich einläuten. Das Flotten-Flaggschiff Costa Diadema läuft im Rahmen ihres siebentägigen Winterprogramms 2019/2020 16 Mal in Doha an. Die AIDAprima legt in der Saison 2018/19 achtmal an, in der Saison 2019/2020 wird Doha ebenfalls mehrfach angesteuert. Gemeinsam werden die beiden Kreuzfahrtgesellschaften in der kommenden Saison bis zu 45.000 Passagiere in die Region befördern.

AIDA und Costa waren die ersten Kreuzfahrtunternehmen der Welt, die bereits 2006 regelmäßige Kreuzfahrten im Arabischen Golf unternahmen. Während der Wintersaison bieten beide Reedereien einwöchige „fly&cruise”-Reisen in die Region an. Katar begrüßte in der vergangenen Saison mehr als 65.000 Kreuzfahrtpassagiere – eine Steigerung von 39 Prozent gegenüber der Saison 2016/17.  Nach dem Erfolg der letzten Kreuzfahrtsaison ist die Vereinbarung ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ziel von 200.000 Kreuzfahrtbesuchern bis 2020. Das Doha Port Redevelopment Project wird den Hafen im Herzen des Kulturbezirks der Hauptstadt in ein permanentes Kreuzfahrtterminal verwandeln. Die QTA arbeitet mit den Entwicklern zusammen, um sicherzustellen, dass zwei Schiffe pro Tag abgefertigt werden können. Die Fertigstellung des neuen Terminals wird für 2020 erwartet.