Auf der Voyagers of the Sea ist es zu tagelanger Kreuzfahrtrandale gekommen: 1.300 Mitarbeiter eines Unternehmens machten ein großes Firmenbesäufnis

Auf einer Reise der Voyagers of the Sea ist es zu einer tagelangen Kreuzfahrtrandale gekommen: Rund 1.300 Mitarbeiter eines indischen Tabakunternehmens machten aus dem viertägigen Trip ein großes Firmenbesäufnis ohne Rücksicht auf die anderen Passagiere. Für Hunderte Familien verwandelte sich die Kreuzfahrt  statt einer entspannten Auszeit zu einem Albtraum: Denn mit ihnen waren rund 1.300 indische Männer an Bord der Voyager of the Seas“. Die arbeiten nicht nur alle bei derselben Firma, sie verwandelten die viertägige Kreuzfahrt in eine durchgängige Party, inklusive leicht bekleideter Damen in Häschen-Outfit.

3.000 Passagiere passen auf die Voyager of the Seas von Royal Caribbean. Mehr als ein Drittel der Gäste waren auf dieser Kreuzfahrt also Teil des trinkenden und feiernden Mobs. Die Situation an Bord war wie ein riesiger, langandauernder Junggesellenabschied. Die Männerschar nahm Tag und Nacht das Hauptdeck samt Pool in Beschlag, Familien mussten ins Innere des Schiffs flüchten. Auch zu körperlichen Auseinandersetzungen soll es gekommen sein, weil die feiernden Männer nicht nur Frauen dauernd mit ihren Handys gefilmt, sondern sie auch handfest belästigt hätten. Als deren Männer und Freunde eingriffen soll es zu regelrechter Kreuzfahrtrandale gekommen sein.

Die 1.300 Männer waren eigentlich für eine Firmentagung an Bord. Doch viel kann nicht gearbeitet worden sein, ein Großteil der Männer sei ständig betrunken und am Feiern gewesen, berichteten Mitreisende australischen Medien. Die Reederei bestätigte unterdessen, dass auf der viertägigen Fahrt eine Gruppe an Bord Grund für Beschwerden von einigen Gästen gewesen sei. Man sei davon schnell in Kenntnis gesetzt worden und habe eine gute Lösung für die unzufriedenen Passagiere gefunden. Familien, die sich beschwert hatten, erhielten von der Reederei eine vollständige Erstattung des Reisepreises.