In Rostock entsteht ein Terminal zur Anlandung von Flüssiggas (LNG), rund 300.000 Tonnen Flüssigerdgas pro Jahr sollen dort umgeschlagen werden.

Der belgische Konzern Fluxys und der russische Energiekonzern Novatek werden im Rostocker Hafen ein Terminal zur Anlandung von Flüssiggas (LNG) bauen. Mit der Stadt Rostock wurde ein entsprechender Pachtvertrag unterzeichnet. In dem neuen LNG-Terminal sollen rund 300.000 Tonnen Flüssigerdgas pro Jahr umgeschlagen werden. Mit dieser Menge entsteht in Rostock eine mittelgroße Anlage. Das Flüssigerdgas soll vor allem als Treibstoff für Schiffe dienen und damit zur Luftreinhaltung beitragen. Das Erdgas wird in einer ebenfalls neuen Anlage von Novatek im russischen Wyssozk bei St. Petersburg verflüssigt und dann mit großen Tankern nach Rostock transportiert. In Deutschland soll noch mindestens ein weiteres großes LNG-Terminal mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro entstehen. Derzeit konkurrieren drei Standorte um den Zuschlag für die Anlage: Brunsbüttel an der Elbe, Wilhelmshaven sowie Stade.