Das mare-Schiff MS Cape Race fährt wieder mit Passagieren um Spitzbergen . Gäste analysieren auch Wasserproben untersuchen Planktonproben

Das mare-Schiff MS Cape Race fährt wieder mit Passagieren um Spitzbergen. Nachdem das Schiff umfassend überholt worden war und anschließend pandemiebedingt mehrere Monate im Hafen von Hamburg festmachen musste, hat der mareverlag entschieden, die ab August geplanten Expeditionen in Spitzbergen und Nordnorwegen stattfinden zu lassen. Diese Entscheidung wurde nach vielen Wochen des Abwägens und intensiver Planungen getroffen. Sechs Passagiere, eine Ärztin und ein mare-Fotograf begaben sich in Longyearbyen für acht Tage an Bord des Motorseglers, der bis zu 12 Gäste beherbergen kann. Auf der Fahrt in den Westen und Norden Spitzbergens erleben die Gäste nicht nur die Natur der Arktis, sondern analysieren auch Wasserproben, messen Salzgehalt und Temperatur oder untersuchen Planktonproben unter dem Mikroskop. Bis Ende September sind weitere vier Expeditionen in Spitzbergen geplant; ab Oktober nimmt das mare-Schiff Gäste im norwegischen Tromsø an Bord. Sie folgen auf den einwöchigen Fahrten unter Nordlichtern Pottwalen und Orcas durch die schneebedeckten Fjorde. Sowohl das Schiff als auch die Besatzung wurden auf die bestmögliche Weise auf alle Eventualitäten im Zusammenhang mit Covid-19 vorbereitet. Der 42-seitige Maßnahmenkatalog, erarbeitet vom Vessel Manager Maarten van der Duijn Schouten gemeinsam mit dem mareverlag, wurde nach sorgfältiger Prüfung durch die norwegische Regierung genehmigt. Die umfassenden Maßnahmen, die dazu dienen, das Risiko einer Ansteckung an Bord zu minimieren, betreffen nicht nur die Situation an Bord, sondern bereits sämtliche Vorbereitungen und die Anreise der Gäste und der Crew. So wurde unter anderem nicht nur die Mannschaft zweimal innerhalb von sechs Tagen einem PCR-Test unterzogen, bevor sie sich in eine zehntägige Quarantäne begab, sondern auch alle Passagiere müssen bei Fahrtantritt einen negativen PCR-Test vorweisen. Zusätzlich überprüft eine mitreisende Ärztin vor und während der Fahrt laufend die Gesundheit aller an Bord. Durch die entfallenen Fahrten und die halbierte Gästezahl (nur noch sechs Passagiere pro Fahrt) ist der finanzielle Anreiz für den mareverlag zwar gering, jedoch hat die Besatzung endlich wieder Arbeit, und die reisenden Gäste erwartet ein unvergleichliches Erlebnis in der hohen Arktis. Noch ist die Einreise von Deutschland aus nach Norwegen auch ohne Quarantäne möglich. Dermareverlag hofft sehr, dass diese Bedingungen (dafür müssen die Fallzahlen innerhalb der letzten 14 Tage unter 20 pro 100 000 Einwohner liegen) so bleiben, denn sie sind die Voraussetzung dafür,dass die Reisen tatsächlich durchgeführt werden können und sich der enorme Aufwand gelohnt hat.

Weitere Informationen unter: www.mscaperace.com