Ein spektakuläres Manöver steht in der Meyer Werft in Papenburg an: Ein 1.750-Tonnen-Kran wird ein Glasdach auf das Kreuzfahrtschiff Iona heben.

Ein spektakuläres Manöver steht in der Meyer Werft in Papenburg an: Ein 1.750-Tonnen-Kran wird ein 105 Tonnen schweres Glasdach auf den Rumpf des im Bau befindlichen Kreuzfahrtschiffs Iona heben. Dazu wurde der Kran in den vergangenen Tagen extra am Ausrüstungskai der Werft aufgebaut. Das Glasdach, der sogenannte Sky Dome, ist eine Neuentwicklung speziell für die Iona. Dabei sind auf einer freitragenden Kuppel in Ellipsenform mit mehr als 40 Metern Länge dreieckige Scheiben montiert. Die insgesamt 340 dreieckigen Scheiben haben eine Kantenlänge von rund drei Metern. Darunter wird auf der Iona, die für die britische Reederei P& O gebaut wird, ein Swimming Pool entstehen. Abends soll dieser Bereich dann unter anderem für Theater und Luftakrobatik-Nummern genutzt werden.

Das neunte Schiff der P&O-Flotte ist für die Fahrten entlang spektakulärer Küsten prädestiniert. So bietet das über die Höhe von drei Decks verglaste Grand Atrium den bis zu 5.200 Gästen an Bord eine phantastische Aussicht auch bei weniger guten Wetterbedingungen. Die Iona ist zudem mit einem Flüssiggasantrieb (LNG) unterwegs, was für eine deutlich geringere Umweltbelastung sorgt, da weder Schwefeldioxide noch Ruß-Partikel freigesetzt werden. Das künftige Flaggschiff von P&O Cruises, die Iona, wird auf seiner für den Mai 2020 terminierten Jungfernfahrt von Southampton aus die Fjord-Landschaften im hohen Norden Europas ansteuern. Auch im weiteren Verlauf ihrer Premierensaison stehen für die  Iona achttägige Norwegen-Kreuzfahrten ab/bis Southampton auf dem Routenplan. Mit 337 Metern Länge und einer Vermessung von 183.100 BRZ ist die Iona das größte Schiff, was jemals für P& O und für den britischen Markt gebaut worden ist.

Weitere Informationen unter www.pocruises.de