Die MS Hamburg hat nach einem Sturm zwangsweise sechs Tage in Dublin verbringen müssen, weil in einem Sturm ein Rettungsboot stark beschädigt wurde.

Die MS Berlin hat nach einem Sturm zwangsweise sechs Tage in Dublin verbracht. Auf dem Weg in die irische Hauptstadt geriet das Kreuzfahrtschiff in einen heftigen Sturm mit Windstärke 9. Dabei wurde ein Rettungsboot stark beschädigt. Nach internationaler Vorschrift musste dieses Rettungsboot erst repariert werden, um weiterfahren zu können. Doch bis das Boot repariert werden und die zuständige Hafenbehörde dies überprüfen konnte, vergingen einige Tage.

Zunächst hatten die Passagiere sogar ein Ausgangsverbot, weil die Schiffsleitung davon ausging, dass der Schaden schnell repariert werden könnte, und man so schnell wie möglich wieder ablegen wollte. Nachdem sich Reparatur und Abnahme hinzogen durften die Passagiere von Bord. Einige Gäste ließen sich heimfliegen, hundert andere wurden letztlich in einem Hotel in Dublin untergebracht bevor auch sie nach Hause geflogen wurden . Die MS Berlin fuhr ohne Passagiere weiter, die nächste Kreuzfahrt soll planmäßig stattfinden.