Nach tagelanger Irrfahrt im Indischen Ozean hat eine deutsche Passagierin die MSC Magnifica in Sri Lanka verlassen dürfen, weil sie krank ist

Nach tagelanger Irrfahrt im Indischen Ozean hat eine deutsche Passagierin die MSC Magnifica in Sri Lanka verlassen dürfen. Wie die Marine des Inselstaats mitteilte, durfte die Frau in Colombo von Bord gehen, weil sie krank ist. Ob sie mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist, ist noch unklar. MSC Cruises hatte bislang immer mitgeteilt, dass unter den rund 1700 Passagieren an Bord keine Infizierten seien. Die MSC Magnifica hatte Ende März den Hafen von Fremantle bei Perth in Westaustralien verlassen, weil Australien dem Schiff keine Genehmigung zum Anlegen erteilt hatte. Vor Colombo legte das Schiff nun einen Zwischenstopp ein, um Proviant und Treibstoff an Bord zu bringen.

Die MSC Magnifica mit einer Kapazität von mehr als 2.500 Passagieren und mit etwa 360 Deutschen an Bord musste ihre Weltreise abbrechen und durfte keinen Hafen in Australien anlaufen. Vor dem Ausbruch des Coronavirus hatte das Schiff Hobart, Sydney und Melbourne angefahren. Das 2010 in Hamburg getaufte Kreuzfahrtschiff sollte seine Reise vorzeitig in Dubai beenden, nur lassen die Vereinigten Arabischen Emirate derzeit keine ausländischen Schiffe mehr anlegen. Von Colombo aus soll das Schiff in Richtung Europa fahren, weitere Stopps zum Bunkern und der Zielhafen sind noch nicht klar.

Ein Bericht von Bord unter https://www.xing.com/news/klartext/gefangen-an-bord-wie-meine-kreuzfahrt-zur-quarantane-wurde-3755