An Bord der MSC Opera sind 18 Kilo Kokain gefunden worden. Passagiere versuchten, das Rauschgift in Chipstüten aus der Karibik nach Europa zu schleusen.

Nachdem auf der AIDAluna bei einer umfangreichen Drogenrazzia in Hamburg keine Betäubungsmittel an Bord gefunden wurden, hat nun der Fund Kokain auf einem MSC-Schiff gezeigt, dass auch Kreuzfahrtschiffe von Drogenschmugglern benutzt werden: An Bord der MSC Opera sind 18 Kilo Kokain gefunden worden. Kreuzfahrt-Passagiere hatten versucht, das Rauschgift in Chipstüten aus der Karibik nach Europa zu schleusen.

Wie die amerikanische Tageszeitung „USA Today“ berichtet wurde das Rauschgift beim Anlauf der portugiesischen Insel Madeira entdeckt. Agenten der britischen National Crime Agency hatten eine  Tipp bekommen und durchsuchten gemeinsam mit Drogenfahndern und Einheiten der portugiesischen Polizei die MSC Opera. Dabei wurden rund 18 Kilo Kokain im Wert von 2,3 Millionen Dollar entdeckt und beschlagnahmt. Versteckt waren die Drogen in Chipstüten und Keramikschüsseln. Neben Drogen wurde auch eine große Menge Bargeld gefunden und sichergestellt. Für vier Passagiere endete die Kreuzfahrt mit der MSC Opera, die aus der Karibik kam, in Handschellen. Insgesamt nahm die Polizei zwölf Verdächtige fest, dabei soll es sich um sechs Frauen und sechs Männer zwischen 20 und 52 Jahren handeln. Vier der Tatverdächtigen waren zuvor an Bord des Kreuzfahrtschiffes gereist, sechs weitere Personen waren gerade erst aus England nach Madeira angereist. Alle zwölf Tatverdächtigen erwartet nun der Prozess in Portugal.

Weitere Informationen unter https://eu.usatoday.com/story/travel/news/2019/03/31/cruise-ship-passengers-allegedly-smuggled-cocaine-in-chip-bags/3325363002/