Die Elblinien nehmen einen fahrplanmäßigen Betrieb drei Mal täglich zwischen Stade und Hamburg mit dem Hybrid-Katamaran Liinsand als Elbfähre auf.

Die Elblinien nehmen den fahrplanmäßigen Betrieb einer Elbfähre zwischen Stade und Hamburg mit dem Katamaran Liinsand auf. Zwölf Jahre ist es her, dass die alte Elbfähre zwischen Stade und Hamburg, der Elbe-City-Jet, den Betrieb einstellte. Die Pendler, die für die Grundauslastung der Schnellfähre gesorgt hatten, waren größtenteils auf die neue S-Bahn-Linie nach Hamburg umgestiegen. Dadurch war die 300 Passagiere fassende Elbfähre auf dieser Strecke nicht mehr rentabel zu fahren. Während die Pendler durch die S-Bahn Ersatz hatten, fiel für Touristen ein beliebter Törn weg. Das wird jetzt wieder anders, mit regelmäßigen Verbindungen. Mit dem Hybridkatamaran Liinsand geht es dreimal am Tag von Stadersand über Wedel zum Fischmarkt und wieder zurück. Zwei Wochen lang absolvierte die Liinsand Testfahrten auf der Strecke. Drei Dämmertörns mit denen die Stade Tourismus GmbH die Attraktivität des Angebots erkunden wollte, waren innerhalb weniger Tage ausgebucht. Von Stade aus gibt es einen Buszubringer mit der KVG-Buslinie 2006 zu allen Abfahrten und Ankünften der Elblinien am Anleger Stadersand. Der umweltfreundliche Hybrid-Katamaran fährt emissionsarm auf der Elbe, in den Häfen sogar komplett emissionsfrei mit Batteriekraft. Das neue Schiff kann bis zu 16 Konten schnell werden. Die Elblinien gehören zur Reederei Watten Fährlinien aus Husum.

Weiterhin gesucht wird ein betreiber für die Fähre von Cuxhaven nach Brunsbüttel, die den Verkehr im Großraum Hamburg entlasten soll. Weil Güterströme und Tourismus im Norden stetig wachsen, könnte eine weitere Elbquerung helfen, Staus und Emissionen zu vermeiden. Die Politik ist überzeugt, dass die Linie sich lohnt: Die Zahlen der beförderten Fahrzeuge und Passagiere hätten einen wirtschaftlichen Betrieb bereits in der Vergangenheit möglich machen können.

Weitere Informationen unter https://www.elblinien.de/