In Warnemünde wird bis 2020 das neue Terminalgebäude für Kreuzfahrtschiffe entstehen.Mehrere Millionen Euro will Rostock Port in das Projekt investieren.

In Warnemünde wird bis 2020 das neue Terminalgebäude für Kreuzfahrtschiffe entstehen. Dafür haben nun die Tiefbauarbeiten begonnen, der erste von zwei Bauabschnitten. Bisher wurden vorhandene Zäune, Tore, Außenmastleuchten sowie Kassenhäuschen und dann Pflaster und Asphalt abgebrochen. Auch die Kampfmittelsondierung und deren Auswertung wurde zu etwa 80 Prozent  abgeschlossen. Es sind noch einige Untersuchungen in den nächsten Wochen erforderlich, aber Kampfmittel, die vor allem aus dem 2. Weltkrieg stammen könnten, wurden bis jetzt nicht gefunden.

Jetzt werden rund 280 Bohrpfähle acht bis zehn Meter in den Boden gebohrt. Die Stahlbetonpfähle sind notwendig, weil in dem rund 200 mal 20 Meter großen Baufeld erst ab etwa sechs bis neun Meter unterhalb der Pflasterfläche mit tragfähigem Baugrund gerechnet wird. Läuft beim jetzigen Bauabschnitt alles nach Plan, soll pünktlich zur Kreuzfahrtsaison im April das Abfertigungszelt wieder aufgebaut werden. So will man eine Störung im Betrieb des Kreuzfahrt-Tourismus verhindern. Seit 2014 dient ein Zelt zur Abfertigung der Kreuzfahrt-Passagiere am Terminal 8. Das soll sich mit dem neuen Terminalgebäude ändern, das bis spätestens 2020 fertig sein soll.

Mit einer Stahlbaukonstruktion und Glasfassaden soll eine möglichst große Transparenz erreicht werden. Unter dem insgesamt elf Meter hohen Dach entstehen zwei einzelne Gebäude. Auf der Nordseite des eigentlichen Terminals gibt es aus logistischen und sicherheitstechnischen Gründen einen separaten Bau für die Gepäckabfertigung. Im Terminalgebäude selbst werden Empfang, Check-in und Boarding abgewickelt. Der überdachte Kai zwischen Wasser und Gebäude soll 15 Meter betragen. Mehrere Millionen Euro will Rostock Port in das Projekt investieren. Der nächste Bauabschnitt startet dann im Oktober 2019.

Weitere Informationen unter https://www.rostock-port.de/index.html