In Norwegen gelten ab sofort neue Umweltregeln für Kreuzfahrtschiffe: Danach dürfen in UNESCO-geschützte Fjorde künftig keine Abwässer mehr geleitet werden.

In Norwegen gelten ab sofort neue Umweltregeln für Kreuzfahrtschiffe: Danach dürfen in UNESCO-geschützte Fjorde künftig keine Abwässer mehr geleitet werden. Außerdem werden die zulässigen Abgasgrenzen schrittweise gesenkt. Das gilt für Schwefeldioxide, Stickstoffoxide (NOx) und für das Verbrennen von Müll an Bord.Die strengeren Regeln gehen auf eine Untersuchung des Seefahrtamtes zurück. Eine Analyse der vergangenen Jahre hat demnach gezeigt, dass die Kreuzfahrtschiffe besonders in der Sommersaison für hohe Emissionen in den Fjorden verantwortlich sind. Die neuen Regeln sind ein wichtiger Beitrag für eine umweltfreundliche Schifffahrt, so die zuständige Behörde in Norwegen. Das norwegische Parlament hatte zuvor bereits beschlossen, dass der Verkehr in den Fjorden des Weltkulturerbes bis 2026 emissionsfrei sein soll. Unter Weltkulturerbe stehen der Nærøyfjorden, der Aurlandsfjorden, der Geirangerfjorden, der Sunnylvsfjorden und der Tafjorden. Das Seefahrtsamt soll nun untersuchen, ob die Regeln auch für andere Fjorde gelten sollen.