Medizinischer Notfall auf der Mein Schiff 5: Ein Hubschrauber holte einen erkrankten Passagier von Bord.

Medizinischer Notfall auf der Mein Schiff 5: Ein Hubschrauber holte einen erkrankten Passagier von Bord. Das Schiff war gerade auf dem Weg von Invergordon in Schottland nach Hamburg, als das Unglück passierte. Der Gast war schwer erkrankt und der Schiffsarzt hatte beschlossen, dass dies ein Notfall sei, den er nicht auf dem Schiff behandeln könne. Der Passagier müsse unbedingt  ins Krankenhaus. Der Kapitän forderte einen Rettungshubschrauber bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die “Mein Schiff 5” 120 Kilometer westlich von der Nordseeinsel Sylt. Dort herrschte extrem dichter Nebel. Obwohl eine Hubschrauber-Abbergung angestrebt war, war zunächst unklar, ob die Wetterverhältnisse das zulassen würden. Deshalb wurden zeitgleich auch zwei Seenotrettungskreuzer zu dem Kreuzfahrtschiff geschickt worden.

Kurz nachdem der Kapitän die DGzRS um Unterstützung beim Abtransport des Patienten gebeten hatte, änderte er für das Rettungsmanöver den Kurs des Schiffes von Süden in Richtung Osten nach Sylt, um dem angeforderten Hubschrauber, der sich an der Nebelwand entlang bewegte, entgegen zu kommen. Über der Nordseeinsel waren das Wetter und somit die Sichtverhältnisse besser, was schließlich eine Bergung per Helikopter ermöglichte.