Bei der Gay Cruise auf der Oasis of the Seas hat es einen Toten gegeben. Der Mann stürzte im Hafen von San Juan vom zehnten Deck ins Hafenbecken.

Bei der auf der Oasis of the Seas stattfindenden weltweit größten Gay-Cruise hat es einen Toten gegeben.  Der Mann stürzte im Hafen von San Juan, Puerto Rico, vom zehnten Deck ins Hafenbecken. Er war einer von 5.000 Teilnehmern der weltweit größten Gay-Cruise mit großen Tanzabenden, Drag-Shows und Action an Bord. Das Schiff der Reederei Royal Caribbean blieb für die Untersuchung des Vorfalls vor Anker. Es hätte ursprünglich um 21 Uhr ablegen sollen. Doch im Hafen von San Juan wurde die Party für die etwa 5.000 Männer an Bord jäh unterbrochen: Ein Mann war über ein Geländer vom zehnten Deck gestürzt, ins Hafenbecken der Stadt in Puerto Rico. Gegen 19.50 Uhr (Ortszeit) wurde „Mann über Bord“-Alarm ausgerufen, die Küstenwache leitete eine Suchaktion ein unter Mithilfe der See-Einheit der Polizei und der örtlichen Feuerwehrbehörde. Für den vermissten Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät – sein Leichnam wurde nach etwa vier Stunden Suche geborgen. Es wurden Untersuchungen eingeleitet, um die Hintergründe dafür zu finden. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass es sich bei dem Toten um einen Teilnehmer der Gay Cruise handelte. Doch inzwischen gehen die Behörden davon aus, dass es sich um einen Mitarbeiter des LGBTQ-Eventveranstalters Atlantis handelt, der das Schiff von der Reederei Royal Caribeean für die Gay Cruise gechartert hatte.

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