Gute Nachrichten von der Restaurierung der Peking: in der Weft wurde jetzt mit Ultraschall-Untersuchungen und Probebohrungen festgestellt, dass der vor mehr als 100 Jahren bei Blohm+Voss genietete Stahlrumpf doch besser erhalten ist als zunächst vermutet.

Gute Nachrichten von der Restaurierung der Peking: in der Weft wurde jetzt mit Ultraschall-Untersuchungen und Probebohrungen festgestellt, dass der vor mehr als 100 Jahren bei Blohm+Voss genietete Stahlrumpf doch besser erhalten ist als zunächst vermutet. Bis zu 14 Millimeter ist das Material noch stark. Dies bedeutet, dass man nicht, wie lange befürchtet, das komplette Unterwasserschiff abtrennen und durch einen Neubau ersetzen muss. Neben gewaltiger Zeit- und Geldersparnis freut dies vor allem die Stiftung Historischer Schiffe, weil die Peking so original erhalten werden kann.

Der historische Viermaster war im Sommer ins Dock der Peters-Werft in Wewelsfleth an der Stör geschleppt worden war. Dort wird der 1911 in Hamburg gebaute frühere Frachtsegler derzeit restauriert. Seit 1975 hatte die Peking als Museumsschiff in New York gelegen, war aber nie umfangreich saniert worden. Jetzt soll das Schiff Wahrzeichen für das geplante Nationales Hafen­museum in Hamburg werden. Insgesamt 120 Millionen Euro hat der Bund für Museum und Schiff zugesagt.

Aktuell wird die “Peking” in mehreren Etappen gesandstrahlt, sämtlicher Lack und Rost kommen dabei ab. Erst dann weiß man, wie viel an Deck und Aufbauten noch geschweißt und ersetzt werden muss. Nach dem bisherigen Zeitplan soll der Windjammer 2018 ausgedockt und an den Ausrüstungskai der Peters-Werft verholt werden

Die Peking soll bis Ende 2019 zumindest von außen fertig sein, im Laufe des Jahres 2020 soll das historische Schiff dann nach Hamburg geschleppt werden.

Dort wird es zunächst an den 50er Schuppen festmachen. Die alte Hafenanlage auf dem Kleinen Grasbrook wird seit Jahren saniert und war lange als Standort für das neue große Hafenmuseum im Gespräch, das im Jahr 2025 eröffnet werden soll. Doch inzwischen wird auch über einen neuen Museumsstandort nachgedacht, ebenfalls auf dem Kleinen Grasbrook, aber näher an den Elbbrücken.

Bilder von der Restaurierung gibt es hier: www.youtube.com/watch?v=ikcGUdSTrrE