Bis Ende August 2020 wird es keine Kreuzfahrten mit Princess-Schiffen geben, Japan, hawaii und Polynesien haben bei Princess Cruises bis Herbst Pause

Princess Cruises hat vor dem Hintergrund des wegen der Corona-Pandemie brachliegenden Flugverkehrs und der Schließung von Kreuzfahrthäfen weltweit sowie weiterer Faktoren, die sich auf den Reiseverkehr auswirken, den Betrieb der eigenen Hochseeflotte über den 30. Juni hinaus eingeschränkt: Bis Ende August wird es keine Kreuzfahrten  geben. So wurden weitere Reisen bis zum Ende der Sommersaison abgesagt, darunter alle Alaska-Kreuzfahrten von Emerald und Ruby Princess. Auch in Europa wird es im Sommer keine Kreuzfahrten geben, alle Europa- und Transatlantikkreuzfahrten der Schiffe Enchanted , Regal, Sky, Crown und Island Princess sind gecancelt. Auch alle geplanten Abfahrten in der Karibik sowie nach Kanada und Neuengland mit Caribbean  und Sky Princess fallen ebenso aus wie Juli-Kreuzfahrten ab Taiwan und Australien-Abfahrten der Sapphire und Sea Princess bis einschließlich August. Noch weiter nach hinten verschoben werden Kreuzfahrten mit Abfahrt in Japan an Bord der Diamond Princess, die bis einschließlich Herbst 2020 nicht stattfinden werden sowie Herbst-Kreuzfahrten nach Hawaii und Französisch-Polynesien mit der Pacific Princess bis einschließlich November. Betroffene Passagiere aus den deutschsprachigen Märkten beziehungsweise deren Reisebüros werden von dem Kreuzfahrtunternehmen individuell kontaktiert und über Details zu Stornierungen und Umbuchungen informiert.

Die Kreuzfahrtreederei ist besonders stark vom Corona-Virus betroffen: Nach dem Drama um die Diamond Princess, die im Hafen von Yokohama in Quarantäne lag und mit mindestens zehn Toten und rund 700 Infizierten die bislang mit Abstand meisten Opfer zu beklagen hat, waren auch die Grand , Coral und Pacific Princess betroffen. Außerdem ermittelt die australische Polizei  gegen die australische Mutterfirma: Der Vorwurf gegen Carnival Australia lautet, dass die Reederei trotz mehrerer Corona-Verdachtsfälle af Tausende Passagiere im Hafen von Sydney von Bord gehen ließ. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die Reederei Carnival Australia Informationen über die Gesundheitssituation an Bord der Ruby Princess vor den Behörden zurückgehalten hat. Zehn der Passagiere sind inzwischen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Trotz eines bereits geltenden Anlegeverbots für Kreuzfahrtschiffe wegen der Corona-Krise hatte die australische Regierung  im März eine Genehmigung für das Anlegen erteilt und den 2700 Passagieren das Verlassen des Schiffs erlaubt. Beim Andocken des Schiffs im Hafen von Sydney hatten dann aber mehrere Passagiere grippeähnliche Symptome gezeigt. Hunderte der Kreuzfahrer wurden später positiv auf das Coronavirus getestet.

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