Princess Cruises dünnt seine Alaska-Kreuzfahrten als Konsequenz aus dem 100-tägigen Lockdown für Kreuzfahrten in US-Häfen aus, will aber einige Touren durchführen

Princess Cruises dünnt seine Alaska-Kreuzfahrten als Konsequenz aus dem 100-tägigen Lockdown für Kreuzfahrten in US-Häfen aus, will aber einige Touren durchführen: So ist zum jetzigen Zeitpunkt geplant, die Alaska-Kreuzfahrten ab/bis Seattle an Bord von Emerald Princess und Ruby Princess stattfinden zu lassen. Als Reaktion auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie storniert Princess Cruises (www.princesscruises.de ) alle Kreuzfahrten bis zum 30. Juni 2020. Die Hochseereederei hatte zuvor bereits eine freiwillige, 60-tägige Pause ihrer geplanten Abfahrten im Zeitraum 12. März bis 10. Mai bekanntgegeben. Mit Blick auf die kommenden Alaska-Saison hat Princess Cruises ebenfalls einige Änderungen vornehmen müssen: So werden die beliebten Cruisetouren, die Alaska-Kreuzfahrten mit entsprechenden Landaufenthalten kombinieren in diesem Sommer nicht angeboten. Darüber hinaus bleiben die fünf von Princess in Alaska betriebenen Wilderness-Lodges geschlossen.

Princess Cruises ist die Kreuzfahrtreederei, die mit bislang mindestens 24 Toten besonders stark vom Corona-Virus betroffen ist. Nach dem Drama um die Diamond Princess, die im Hafen von Yokohama in Quarantäne lag und mit mindestens zehn Toten und rund 700 Infizierten die bislang mit Abstand meisten Opfer zu beklagen hat, waren auch die Grand Princess, die Coral Princess und die Pacific Princess betroffen. Mit bis jetzt elf bestätigten Toten auf der Ruby Princess, zehn Todesfällen auf der Diamond Princess und zwei Toten auf der Coral Princess und mindestens einem Toten auf der Grand Princess hat es die US-Reederei bislang am heftigsten in der Kreuzfahrtbranche getroffen. Außerdem ermittelt die australische Polizei wegen der Ruby Princess gegen die australische Mutterfirma von Princess Cruises.  Der Vorwurf gegen Carnival Australia lautet, dass die Reederei trotz mehrerer Corona-Verdachtsfälle auf dem Kreuzfahrtschiff Tausende Passagiere im Hafen von Sydney von Bord gehen ließ. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die Reederei Carnival Australia Informationen über die Gesundheitssituation an Bord der Ruby Princess vor den Behörden zurückgehalten hat.

Zur Flotte von Princess Cruises gehören derzeit 17 Kreuzfahrtschiffe, die jährlich mehr als 1,3 Millionen Passagiere befördern.

 

Weitere Informationen unter https://www.canberratimes.com.au/story/6711836/nsw-police-to-investigate-ruby-princess/?cs=14329