Die Queen Mary 2 bei Nacht

Glück im Unglück hatte der 73-jährigen Mervyn Wheatley, der mit seinem Boot „Tamarind“ an einer Transatlantikregatta teilnahm und vor der kanadischen Küste in einen schweren Sturm geriet. Dabei wurde die 12,8 Meter lange Jacht schwer beschädigt und manövrierunfähig, Wheatley musste einen Notruf absetzen.

Auf Wheatleys Notsignal hin begann eine umfangreiche Suchaktion der britischen und kanadischen Küstenwache. Aus der Luft wurde die havarierte Jacht schließlich entdeckt. Das nächste Schiff, das dem in Not geratenen Segler zu Hilfe kommen konnte, war  die Queen Mary 2. Das Flaggschiff der britischen Cunard Line änderte sofort seinen Kurs und konnte den hilflosen Segler bergen. Wheatley hatte Verletzungen im Gesicht davon getragen hatte, war aber bei seiner Rettung weitgehend unversehrt. Die “Tamarind” musste er jedoch aufgeben. Damit das havarierte Boot keine Gefahr für andere Schiffe werden kann, versenkte der Skipper das Schiff.

Der Kapitän der Queen Mary 2, Christopher Wells, sagte: “Wir alle hier, Besatzung und Passagiere, sind froh, dass wir helfen konnten und freuen uns, dass der Segler sicher und wohlauf an Bord ist.”

Informationen zur Queen Mary 2 unter www.cunard.de/unsere-schiffe/queen-mary-2/