Royal Caribbean (RCCL) hat ihre ältesten Schiffe verkauft: "Empress" und "Majesty of the Seas"an einen Käufer im asiatisch-pazifischen Raum.

Der Betriebsstopp in der Kreuzfahrt und dessen wirtschaftliche Konsequenzen haben weitere Auswirkungen auf die Flottengrößen: Royal Caribbean Cruise Line (RCCL) hat bekanntgegeben, dass zwei alte Schiffe an ein nicht genanntes Unternehmen verkauft werden sollen.

Konkret hat die Marke Royal Caribbean International ihre ältesten Schiffe verkauft. Die “Empress” und die “Majesty of the Seas” gehen laut Mitteilung von RCCL an einen nicht genannten Käufer im asiatisch-pazifischen Raum. Über die Zukunft der beiden rund 30 Jahre alten Schiffe werde der neue Eigner in Kürze informieren. Die Flottenabgänge haben in der Geschichte von Royal Caribbean eine wichtige Rolle gespielt: Die Empress wurde 1990 als erstes Schiff für Kurzkreuzfahrten zwischen Miami und den Bahamas konzipiert und schrieb Geschichte als erstes Kreuzfahrtschiff, das von Cape Liberty in Bayonne, New Jersey, aus segelte, als RCCL 2004 das Terminal eröffnete. Die Empress lief 2017 als erster US-Ocean Liner auch wieder in Kuba ein. Die Majesty of the Seas kam 1992 in der Sovereign Class auf den Markt und gehörte damals zu den größten Schiffen der Flotte. Das dritte Schiff, das die Sovereign Class abrundete, war mehr als doppelt so groß wie das damals durchschnittliche Kreuzfahrtschiff.

„Beide Schiffe haben die Kreuzfahrtindustrie mit ihrem revolutionären Design und ihrer Größe unauslöschlich geprägt. Sie galten bei ihrer Einführung als die bahnbrechendsten Schiffe der Kreuzfahrtindustrie und haben während ihrer mehr als drei Jahrzehnte andauernden Dienstzeit weiterhin Geschichte geschrieben “, sagte Michael Bayley, Präsident und CEO von Royal Caribbean International. Bis auf die Pullmantur-Schiffe, die aufgrund der Insolvenz verschrottet werden, hatte sich Royal Caribbean bisher mit Flottenabgängen zurückgehalten. Der Bau der „Wonder of the Seas“ und der „Celebrity Beyond“ werde auch um rund zehn Monate nach hinten geschoben, gab das US-Unternehmen gleichzeitig bekannt.

Weitere Informationen unter https://www.royalcaribbean.com/deu/de/cruise-ships