Schon wieder ist es auf einem Schiff der US-Reederei Royal Caribbean zu einem Unglück gekommen. Ein 26-jähriges Crew-Mitglied stürzte vor den Augen seiner Kollegen von Bord der „Majesty of the Seas“ ins Meer. Die bestürzten Kollegen hatten gesehen, wie der 26-Jährige gegen 2.30 Uhr nachts etwa 37 Meilen östlich der Bucht Hillsboro Inlet in den Atlantischen Ozean stürzte. Das Schiff wurde zwar daraufhin umgehend gestoppt, aber der Mann konnte nicht gefunden werden. Daraufhin wurde umgehend die Küstenwache zu Hilfe gerufen worden, sie sucht nun mit einem Boot, einem Hubschrauber und einem Flugzeug nach dem Crew-Mitglied.

Bislang ist noch unklar, warum der Mann über Bord gegangen ist. Die befragten Kollegen konnten nichts zur Aufklärung beitragen. Die „Majesty oft he Seas“ war auf dem Rückweg einer fünftägigen Kreuzfahrt von Südflorida auf die Bahamas nach Port Everglades. Das Schiff setzte nach dem Einschalten der Küstenwache seine Fahrt fort. Es gibt nur sehr wenig Hoffnung, das über Bord gegangene Crewmitglied noch lebend zu bergen.

Dies ist bereits der vierte Vorfall innerhalb nur eines Monats und der dritte auf einem Schiff von Royal Caribbean. Vor etwa einer Woche stürzte ein 22-jähriger zwischen Neuseeland und Australien von der „Golden Princess“. Wenige Tage vorher starb ein 16-jähriger Passagier, als er beim Versuch, über einen Außenbalkon in seine Kabine zu klettern, vom achten Deck der „Harmony of the Seas“ stürzte. Und an Weihnachten stürzte ein Crew-Mitglied ebenfalls von der „Harmony of the Seas“ in den Atlantik.