ie kostenlose Sicherheits-App SafeTrx bietet Bootfahrern, Wassersportlern oder Anglern die Chance bei einer Notlage schneller gefunden zu werden.

Die Sicherheits-App SafeTrx der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bietet Seglern, Motorbootfahrern, Wassersportlern oder Anglern die Chance bei einer Notlage auf dem Wasser schneller gefunden zu werden. Über das Smartphone zeichnet die App die Route von Kitern, Kajakfahrern oder auch Wattwanderern auf. Im Notfall hat die Seenotrettung dann Zugriff auf den Ort, wo sich das Mobiltelefon aktuell befindet.

So funktioniert die App: Sie zeichnet die Position einer Yacht, eines kleinen Motorbootes oder auch – wenn das Handy wasserdicht verpackt ist – eines Kite- oder Windurfers auf und sendet sie. Die Daten können dann im Notfall von den Seenotrettern abgerufen werden. Dadurch kann im Notfall die Position eines Gesuchten ziemlich exakt bestimm und das Suchgebiet stark eingegrenzt werden. Die Helfer erreichen so schneller ihr Ziel. SafeTrx löst aber nicht automatisch einen Alarm bei der Seenotleitung aus. Hat der Wassersportler Ziel und Ankunftszeit seines Törns vor Abfahrt gespeichert, wird er zunächst selbst per SMS erinnert, falls seine Ankunft überfällig ist. Erst bei einer Verspätung von mehr als 15 Minuten wird ein zuvor gespeicherter, privater Notfall-Kontakt alarmiert. Jetzt kann dieser aktiv werden und vielleicht erst einmal anrufen –eventuell sitzen die Reisenden ja schon beim Essen, haben die Alarmzeit vergessen oder das Handy nicht gehört. Wenn die Kontaktperson den App-User nicht erreicht, kann sie die Seenotretter informieren.

Wer in Seenot gerät, kann aber auch selbst schnell Hilfe holen. Ein Drei-Sekunden-Druck auf den Bildschirm mit Bestätigung genügt, dann wird ein Notruf an die Seenotleitung ausgelöst und zugleich die aktuelle Position übermittelt. Auch wenn die Mobilfunkverbindung unterwegs unterbrochen sein sollte, speichert die App zunächst im Handy die Positionsdaten und überträgt sie bei einer erneuten Verbindung auf den Server.

Die App wird in Deutschland seit 2017 verwendet, wurde ursprünglich von der irischen Küstenwache entwickelt und ist seit Jahren in Großbritannien, Irland, Australien oder den Niederlanden im Einsatz. Gerade bei Dunkelheit hilft die App den Rettern ungemein, denn es ist äußerst schwierig auf dem Meer ein kleines, spärlich beleuchtetes Boot zu finden, vor allem wenn das Suchgebiet riesengroß ist, weil Angehörige nur ungefähr wissen, wo der oder die Vermissten hinwollten. Die Rettung aus einer Notfallsituation geht natürlich umso schneller, je genauer sich die Position der Menschen bestimmen lässt, die sich auf Nord- oder Ostsee in Not befinden. Insofern ist die App für Wassersportler eine sehr sinnvolle Unterstützung. Die Erfahrungen der Seenotrettungsdienste, die SafeTrx bereits nutzen, zeigen, dass die App sehr hilfreich ist.

Weitere Informationen unter http://www.safetrxapp.com/

Für I-Phones: https://itunes.apple.com/de/app/safetrx-der-seenotretter/id1065775941?mt=8

Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=safetrx.dgzrs&hl=de