Die griechische Insel Santorini reagiert auf die zahlreichen Anläufe von Kreuzfahrtschiffen. Weil zu viele Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig vor Anker gehen und der Besucherstrom tagsüber massiv zugenommen hat, sollen statt bisher 12.000 ab sofort nur noch maximal 8.000 Kreuzfahrtgäste zugleich von Bord gehen dürfen.

Die griechische Insel Santorini reagiert auf die zahlreichen Anläufe von Kreuzfahrtschiffen. Weil vor der beliebten Kykladeninsel zu viele Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig vor Anker gehen und der Besucherstrom tagsüber massiv zugenommen hat, sollen statt bisher 12.000 ab sofort nur noch maximal 8.000 Kreuzfahrtgäste zugleich von Bord gehen dürfen. Zudem appellieren die Behörden an die Reedereien, Stoßzeiten zu meiden.

Mehr Anläufe, aber weniger Tagesgäste

Inselverwaltung und die Hafenbehörden haben ein System entwickelt, mit dem die Besucherströme stärker entzerrt werden sollen. Sie fordern die Reedereien auf, nicht nur die Ankunftstage, sondern auch die Tageszeiten der Landgänge besser untereinander zu koordinieren. Denn die Zahl der Schiffe, die Santorini ansteuern, nimmt weiter zu. Waren es im vergangenen Jahr 409, so sind in diesem Jahr 439  Anläufe geplant. Für 2019  wurden bereits 451 Registrierungen vorgenommen. Dies bedeutet deutlich weniger Aufenthaltszeit für Kreuzfahrtgäste, da durch die Begrenzung immer nur 8.000 Passagiere gleichzeitig anlanden dürfen.

Dienstags und Mittwochs die meisten Gäste

Nach einer Statistik der Hafenbehörde legen die Kreuzfahrtschiffe bevorzugt dienstags und mittwochs an – bis zu sechs Großschiffe mit insgesamt 16.000 Passagieren lagen im vergangenen Jahr gleichzeitig vor Santorini vor Anker. Das belastet nicht nur die Natur und Infrastruktur der Insel und nervt Einheimische und Gäste, die dort ihren Urlaub verbringen, sondern es beeinträchtigt auch das Erlebnis der Kreuzfahrtgäste selbst. Die griechische Kykladeninsel Santorini ist wegen ihrer beeindruckenden Vulkancaldera und des großartigen Ausblicks von den Dörfern am Kraterrand bei Kreuzfahrttouristen außerordentlich beliebt.