Der modernisierte Extrakai der Calata delle Vele für die Costa Smeralda und das Palacrociere Terminal 1 im historischen Hafen von Savona sind eingeweiht worden.

Der modernisierte Extrakai der Calata delle Vele für die Costa Smeralda und das Palacrociere Terminal 1 im historischen Hafen von Savona sind eingeweiht worden. In einer feierlichen Zeremonie wurde symbolisch ein Band am Eingang zum Kai durchtrennt und dieser in Anlehnung an die Tradition gesegnet. Rund 22 Millionen Euro haben die westligurische Hafenbehörde und Costa Crociere in die Renovierung des Kais investiert.  An der Zeremonie nahmen die Bürgermeisterin der Stadt, Ilaria Caprioglio, der Präsident der Region Ligurien, Giovanni Toti, der Präsident der West-Ligurischen Hafenbehörde, Paolo Emilio Signorini, und der Präsident von Costa Crociere, Neil Palomba, teil. Die Arbeiten wurden wie geplant abgeschlossen und haben den Hauptkai des Kreuzfahrtterminals an die Anforderungen der neuesten Schiffsgeneration der Costa Smeralda angepasst. Dafür wurde der Meeresboden von minus 9 Metern auf minus 11 Meter vertieft und die Kaianlagen neu gestützt und gesichert. Costa Crociere hat insgesamt fast 5 Millionen Euro in die Anpassungsarbeiten am Palacrociere Terminal 1 investiert. Nach einer Ausschreibung wurden die Arbeiten innerhalb der Anlage an sechs Unternehmen aus dem Gebiet Savona vergeben. Teil des Auftrags war auch die Reorganisation der Eingangshalle. Die Rezeption wurde umgebaut und der Bereich für die Sicherheitskontrolle von Reisenden, die an Bord der Schiffe gehen, wurde erweitert und mit vier Körperscannern ausgestattet. Die größte Investition betrifft die beiden „Finger”, die hängenden Laufstege, die das Terminal mit dem Schiff verbinden. Diese Glas- und Metallkonstruktionen wiegen 96 Tonnen, sind 30 x 10 Meter groß und 18 Meter hoch.

Costa Crociere kann ab sofort den Kai wieder nutzen, an dem bereits Millionen von Passagieren ihre Reisen starteten und an Land gegangen sind. Savona hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem der verkehrsreichsten Kreuzfahrthäfen Italiens und Europas entwickelt. Paolo Emilio Signorini, Präsident der West-Ligurischen Hafenbehörde, sagte: „Costa Crociere hat uns mit erheblichen Investitionen unterstützt und die Passagieranlagen ihres Heimathafens angepasst. Savona und Genua gehören zu den 10 wichtigsten italienischen Häfen mit positiver Entwicklung für das laufende Jahr und ausgezeichneten Prognosen für 2020. Damit wird Ligurien zur italienischen Spitzenregion für Kreuzfahrtreisende.“

Um den Fußgängerverkehr entlang der Via Gramsci in Savona – die Straße gegenüber der Werft – effizienter und sicherer zu gestalten, wird Costa Crociere den Kauf und die Installation eines neuen „on demand”-Ampelsystems finanzieren.  „Die Einweihung dieser neuen Hafeninfrastruktur, die sich aus der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Hafenbehörde ergibt, festigt unsere strategischen Entwicklungspläne für Savona. Am Terminal und am Kai wird die Costa Smeralda, unser neues LNG-Flaggschiff, festmachen. Unser Schiff revolutioniert die Branche: es reduziert die Umweltbelastung deutlich, ohne die für uns wesentlichen Sicherheitsaspekte zu beeinträchtigen. Wir freuen uns, diese innovative Technologie, an die wir als Erste geglaubt haben, speziell in Savona einzubringen, einer Stadt, zu der wir seit über 20 Jahren enge Beziehungen pflegen. Dank der Ankunft der Costa Smeralda erwarten wir im Jahr 2020, dass unser Verkehr in Savona mit 900.000 Passagieren weiterwachsen wird“, sagt Neil Palomba, Präsident von Costa Crociere.

Weitere Informationen unter https://www.costakreuzfahrten.de/schiffe/smeralda/v1.html