Sea Help ist quasi ein ADAC auf dem Wasser: Pannenhilfe wird nicht nur für Mitglieder angeboten, sie müssen die Einsätze aber nicht bezahlen.

Wer in Küstennähe auf offener See eine Panne hat oder einen Schaden nicht selbst beheben kann, hat mit Sea Help eine Organisation die Pannenhilfe, Bergung und Schlepphilfe für die Sportschifffahrt anbietet. Sea Help ist quasi ein ADAC auf dem Wasser und arbeitet nach demselben Prinzip: Analog zur Pannenhilfe auf der Straße wird die Hilfeleistung nicht nur für Mitglieder angeboten, sie haben jedoch die höchste Priorität und sie müssen die Einsätze nicht bezahlen. In vielen dieser Länder steht Sea Help als einziger gewerblicher Pannen- und Bergedienst zur Hilfeleistung bei nicht lebensbedrohlichen Situationen zur Verfügung.

Sea Help ist seit der Saison 2005 im Einsatz und führt die Pannenhilfe mit professionellen Skippern auf eigenen Einsatzbooten durch. Die deutsche Einsatzzentrale befindet sich in Grömitz an der Ostsee, insgesamt gibt es 27 Stützpunkte in Europa: an der deutschen Ostseeküste gibt es acht Stützpunkte, in Kroatien sieben, an der italienischen Adria zwei, in Slowenien einen, in den Niederlanden drei, an der Costa Brava zwei und auf den Balearen vier Stützpunkte. Damit wird ein flächendeckender Service in der Adria von Lignano bis Dubrovnik, auf den Balearen und an der Costa Brava, am Makermeer / Ijsselmeer und Wattenmeer in den Niederlanden und an der deutschen Ostsee inkl. dänische Südsee sichergestellt.

Die Jahresbeiträge variieren nach Größe: ein Boot bis 6,50 Länge kostet 90,- Euro Jahresbeitrag, für Yachten bis 14 Meter werden 200,- Euro fällig, Yachten mit mehr als 20 Meter Länge kosten 390,- Euro pro Jahr.

Weitere Informationen unter http://www.sea-help.eu/