Der Seehafen Kiel, die schleswig-holsteinische Landesregierung und Aida Cruises unterzeichneten eine Absichtserklärung, nach der AIDAluna und AIDAbella ab nächstem Jahr während ihrer Aufenthalte mit Landstrom versorgt werden. Der Seehafen Kiel wird für acht Millionen Euro die zur Umwandlung des Stroms erforderliche Landstation und die Anschlüsse für zunächst einen Liegeplatz am Ostseekai bauen.

Der Seehafen Kiel, die schleswig-holsteinische Landesregierung und Aida Cruises unterzeichneten eine Absichtserklärung, nach der AIDAluna und AIDAbella ab nächstem Jahr während ihrer Aufenthalte mit Landstrom versorgt werden. Der Seehafen Kiel wird für acht Millionen Euro die zur Umwandlung des Stroms erforderliche Landstation und die Anschlüsse für zunächst einen Liegeplatz am Ostseekai bauen. Das Land beabsichtig, den geplanten Bau der Landstromanlage am Ostseekai finanziell zu unterstützen.

„Das ist heute ein großartiger Tag für Schleswig-Holstein“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther. „Mit der Absichtserklärung sind wir einen großen Schritt weitergekommen, den Kreuzfahrttourismus im echten Norden zukunftsfähiger und umweltfreundlicher zu gestalten.“ „Das kann dazu führen, dass Kiel der grüne, der ökologische Vorzeigehafen im nördlichen Europa werden kann. Das ist schon einmal ein Ausrufezeichen“, sagte Umweltminister Robert Habeck.

Der Landstromanschluss am Ostseekai erhält eine Anschlussleistung von zwölf Megawatt und kann Schiffe mit einer Frequenz der Bordnetze von 50 Hz und 60 Hz versorgen. Für die Versorgung ist der Bau eines Betriebsgebäudes mit Transformator und Frequenzumwandler im Hafen nötig. Geplant ist zunächst der Anschluss eines Liegeplatzes am Ostseekai. In einer weiteren Stufe wird auch der Liegeplatz der Stena Line am Schwedenkai angeschlossen.