Die Bedeutung der Gastronomie auf Kreuzfahrtschiffen nimmt stetig zu laut der aktuellen Kreuzfahrt-Studie der Tourismusfachzeitschrift fvw international

Die Bedeutung der Gastronomie auf Kreuzfahrtschiffen nimmt stetig zu. Laut der aktuellen Kreuzfahrt-Studie der Tourismusfachzeitschrift fvw international hat die Gastronomie an Bord in diesem Jahr sogar das Preis-Leistungs-Verhältnis als Verkaufsargument überholt. Bei dieser Kreuzfahrt-Studie werden die auf Kreuzfahrt spezialisierten Reisebüros gefragt. Tatsächlich macht das gastronomische Angebot aus zahlreichen Restaurants und Bars mit ganz unterschiedlichen Konzepten einen großen Teil der Bordeinrichtungen neuer Schiffe aus. Die Gastronomie-Qualität (39 Prozent halten das Kriterium in diesem Jahr für „unverzichtbar“) ist zum zweitwichtigsten Produktkriterium geworden nach dem Faktor „verlässliche Qualität“ mit 57 Prozent.

Damit verdrängt die Gastronomie das bisher zweitwichtigste Kriterium, das Preis-Leistungs-Verhältnis, auf Rang drei. Das Preis-Leistungs-Verhältnis einer Kreuzfahrt hielten 2017 noch 45 Prozent aller Befragten für „unverzichtbar“, in diesem Jahr sind es nur 37 Prozent. Dabei wird dieser Reisebüros Punkt durchaus kritisch gesehen: Es werde zu viel „drum herum“ angeboten, was die Kunden nicht wünschen, aber trotzdem bezahlen müssen, so eine Aussage aus der Studie. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sei dann gegeben, wenn die Kerninhalte einer Kreuzfahrt gut sind wie Routing, Landausflüge oder Kabinen.

Spitzenreiter unter den Anbietern mit der besten Gastronomie ist nach der Studie Silversea, gefolgt von Hapag-Lloyd Cruises und TUI Cruises. Verbessert hat sich aber auch Aida, die im vergangenen Jahr noch unter dem Marktdurchschnitt gelegen hatte. Nicht sehr zufrieden mit dem gastronomischen Angebot sind die Reisenden bei Plantours, Costa und Transocean, die in der aktuellen Studie  auf den letzten Plätzen landen.