Jeder dritte Bundesbürger lehnt Kreuzfahrten ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, bei der 1.079 Privatpersonen befragt wurden.

Jeder dritte Bundesbürger lehnt Kreuzfahrten ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie von Nordlight Research, bei der 1.079 Privatpersonen ab 16 Jahren in deutschen Haushalten mit Internetanschluss befragt wurden. Kreuzfahrten scheinen aber zu polarisieren, denn 14 Prozent der Bundesbürger “lieben” diese Form des Reisens, weitere 20 Prozent wollen zukünftig einmal eine Kreuzfahrt ausprobieren. Da 33 Prozent Kreuzfahrten ablehnen, halten Befürworter und Gegner sich ziemlich die Waage. Dem restlichen Drittel ist die Reiseform egal – Hauptsache Urlaub.

Lieber Karibik als Nordeuropa

Besonders ausgeprägt ist das Kreuzfahrt-Interesse in der mittleren Altersgruppe der 30 bis 49-Jährigen (43 Prozent; zum Vergleich: unter  30 Jahre: 30 Prozent; 50Plus: 28 Prozent). Der niedrige Anteil der Über50-jährigen überrascht, gelten Kreuzfahrten doch eher als Reiseform für ältere Menschen. Als mögliche Reiseziele für Kreuzfahrten favorisieren die Deutschen derzeit vor allem Mittelamerika / Karibik (42 Prozent), Australien / Neuseeland (35 Prozent) und Nordeuropa (31 Prozent), gefolgt von Pazifik (29 Prozent) und Nordamerika (28 Prozent).

Besonders attraktiv an Kreuzfahrten wird die Mixtur aus Abgeschiedenheit vom Alltag, komfortablem Nichtstun, Bereisen unterschiedlicher Länder und abgesichertem Unterwegssein auf See wie an Land erlebt. Landgänge sind für 56 Prozent der potenziellen Kreuzfahrtgäste besonders interessant. Für 38 Prozent ist eine deutschsprachige Reiseleitung von hoher Wichtigkeit. Und auch von Kreuzfahrtbefürwortern gibt es Kritik: rund 40 Prozent der Befragten halten laut der Studie Kreuzfahrten in stärkerem Maße für umweltschädlich.

Weitere Informationen unter www.nordlight-research.com/de/publikationen/studien.html