Das Kuba-Verbot von US-Präsident Trump betrifft mehr als 800.000 Kreuzfahrtpassagiere. Das geht aus Zahlen des Kreuzfahrtverbandes CLIA hervor.

 

Kuba-kreuzfahrten sind ab sofort für US-Reedereien nicht mehr möglich: Präsident Trump hat direkte Reisen zum Inselstaat ab sofort untersagt. Dies trifft vor allem die US- Kreuzfahrtreedereien, die in den vergangenen Jahren wieder Kuba-Kreuzfahrten angeboten hatten. Aber auch Fahrten mit anderen Passagierschiffen oder Segeljachten sind künftig untersagt. Ebenfalls verboten sind Reisen mit Privat- oder Firmenflugzeugen, Linienflüge sollen jedoch weiterhin stattfinden. Auch Bildungsreisen für Gruppen werden untersagt, Familienbesuche sollen aber trotz Sanktionen erlaubt bleiben. Ebenso können Reisen aus akademischen, journalistischen oder humanitären Gründen gestattet werden. Die Einschränkungen in der Tourismusbranche könnten Kuba hart treffen: in den ersten vier Monaten dieses Jahres sind rund eine Viertelmillion US-Bürger nach Kuba gereist – fast doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Damit drohen Kuba Einnahmen in Millionenhöhe wegzubrechen.

 

Die US-Reedereien haben bereits reagiert:

Royal Caribbean und NCL fahren Kuba zunächst nicht mehr an, Carnival Cruise Line hat sich bislang noch nicht geäußert. Aber auch andere Reedereien sind von dem Verbot von Trump betroffen, wenn sie direkt aus den USA zu Kuba-Kreuzfahrten aufbrechen. So trifft das Verbot von Kubareisen auch MSC Cruises.

Weitere Informationen unter https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/us-regierung-schraenkt-reisen-nach-kuba-ein-16221839.html