Beim Kreuzfahrtgeschäft in Europa sieht der weltgrößte Tourismuskonzern TUI Nachholbedarf und große Wachstumschancen. Kreuzfahrten seien das am stärksten wachsende Segment, sagte Vorstandschef Fritz Joussen. In Europa bleibt der Anteil der Urlauber, die eine Kreuzfahrt gemacht hätten, mit 3 Prozent bisher immer noch hinter den entsprechenden Werten in den USA,

Beim Kreuzfahrtgeschäft in Europa sieht der weltgrößte Tourismuskonzern TUI Nachholbedarf und große Wachstumschancen. Kreuzfahrten seien das am stärksten wachsende Segment, sagte Vorstandschef Fritz Joussen. In Europa bleibt der Anteil der Urlauber, die eine Kreuzfahrt gemacht hätten, mit 3 Prozent bisher immer noch hinter den entsprechenden Werten in den USA, Großbritannien und Australien zurück. Dies ergibt große Wachstumschancen: Zwei Millionen Gäste aus Deutschland buchten im vergangenen Jahr eine Kreuzfahrt, 2020 sollen es rund drei Millionen sein. Weltweit werden in diesem Jahr   27,2 Millionen Kreuzfahrtgäste erwartet. Im Jahr sollen 2022 etwa 30 Millionen Passagiere auf Kreuzfahrt gehen, 2026 könnten es nach Prognosen schon 35 Millionen sein.

Das Potenzial für Expeditionskreuzfahrten ist nach Einschätzung der TUI mehr als dreimal so hoch wie das Angebot. Es gebe zu wenig Werften, daher bleibe das Angebot knapp. Zum Start ins Geschäftsjahr 2017/2018 steigerte TUI Cruises den Umsatz um 26,6 Prozent auf 192,3 Millionen Euro. Der operative Gewinn kletterte im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember 2017 um 33,5 Prozent auf 37,5 Millionen Euro.